arades Add-On · Dataverse · Compliance

E-Invoicing für Microsoft Dynamics 365 Customer Engagement und Dataverse.

XRechnung, ZUGFeRD, PEPPOL — nativ in Dataverse. Versand, Empfang, Validierung, GoBD-konforme Archivierung. Bereits enthalten in unserer Project & Service Management (P&SM) App, auch standalone für andere D365-CE-Apps und reine Dataverse-Umgebungen verfügbar.

Dataverse Solution XRechnung ZUGFeRD 2.x PEPPOL BIS 3.0 B2B-Pflicht ab 2025
XRechnung & ZUGFeRD nativ PEPPOL-Versand ohne eigenen Access Point GoBD-konform 10 Jahre Archivierung In P&SM out-of-the-box enthalten

Hintergrund

E-Rechnung ist seit 2025 Pflicht — und keine Zukunftsmusik mehr.

Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle in Deutschland ansässigen Unternehmen E-Rechnungen im strukturierten Format empfangen können. Für Versand gilt eine Staffelung: ab 2027 für Unternehmen mit Vorjahresumsatz über 800.000 €, ab 2028 für alle. Für Lieferungen an öffentliche Auftraggeber gilt die XRechnungs-Pflicht in Deutschland bereits seit 2020.

Wer Microsoft Dynamics 365 Customer Engagement oder eine eigene Dataverse-App produktiv im Einsatz hat, steht damit vor einer Frage: Wie kommt die E-Rechnungs-Logik in die bestehende Lösung? Microsoft hat im Standard keine vollständige Antwort darauf — Project Operations und Business Central decken Teile ab, aber wer mit reinem Customer Engagement, Sales, Customer Service, Field Service oder einer Branchen-Lösung arbeitet, hat keine Standard-E-Invoicing-Funktion.

Wir haben das Modul ursprünglich für unsere eigene Project & Service Management (P&SM)-App gebaut — weil unsere Beratungs-Kunden ab 2025 ihre Rechnungen elektronisch erzeugen mussten und unsere App diese Logik liefern sollte. Heute steht das Modul auch standalone zur Verfügung, für alle, die auf Dataverse arbeiten.

Was enthalten ist

Fünf Bausteine für den vollständigen E-Invoicing-Workflow.

Format-Auswahl & Erzeugung

Erzeugung der Ausgangsrechnung in XRechnung (UBL und CII), ZUGFeRD 2.x (BASIC, EN16931, EXTENDED) oder PEPPOL BIS Billing 3.0. Format-Wahl pro Empfänger konfigurierbar — öffentliche Auftraggeber bekommen automatisch XRechnung, B2B-Empfänger nach Vereinbarung ZUGFeRD oder PEPPOL.

Empfänger-Validierung

Validierung der Empfänger-Stammdaten gegen die formalen Anforderungen (USt-ID-Prüfung, Leitweg-ID für öffentliche Auftraggeber, PEPPOL-ID-Lookup). Fehlende Pflichtfelder werden vor dem Versand markiert, nicht erst beim Empfänger.

Versand über PEPPOL

Versand über einen zertifizierten PEPPOL Access Point als Service — kein eigener Access Point nötig. Alternativ E-Mail-Versand mit PDF-/ZUGFeRD-Anhang oder Datei-Export für manuelle Übergabe.

Eingangs-Verarbeitung

Empfangene E-Rechnungen werden automatisch geparst, validiert und in Dataverse als Eingangs-Rechnungs-Datensatz angelegt. Anhänge bleiben unverändert erhalten. Freigabe-Workflow per Power Automate konfigurierbar.

GoBD-konforme Archivierung

Revisionssichere, unveränderbare Speicherung in Dataverse oder Microsoft SharePoint mit Versionierung und 10-Jahres-Retention-Label. Original-XML und visuelle Darstellung (PDF/A-3) werden gemeinsam archiviert.

REST-API für Steuer-Tools

Offene REST-API für die Übergabe an DATEV Unternehmen Online, DATEV-XML, BMD, Lexware und ähnliche Buchhaltungs-/Steuer-Tools. Beispiel-Flows in Power Automate für die gängigen Pfade werden mitgeliefert.

Wann ist E-Invoicing für Sie relevant?

Drei Pflicht- und Druck-Szenarien.

Lieferungen an öffentliche Auftraggeber

Für Lieferungen und Leistungen an Bundesbehörden, Länder und viele Kommunen ist XRechnung über die Plattform „Zentrale Rechnungseingangsplattform des Bundes“ (ZRE) oder OZG-RE seit 2020 verpflichtend. Wer öffentliche Aufträge bedient, ist bereits heute betroffen.

B2B-Pflicht seit 2025 (Empfang)

Seit dem 1. Januar 2025 muss jeder in Deutschland ansässige Unternehmer E-Rechnungen empfangen können. Das gilt unabhängig von der Größe und unabhängig vom Branchenkontext. Eingehende E-Rechnungen müssen verarbeitbar sein — papierne Eingangs-Bearbeitung allein reicht nicht mehr.

B2B-Pflicht ab 2027/2028 (Versand)

Versand wird gestaffelt verpflichtend: ab 1.1.2027 für Unternehmen mit Vorjahresumsatz über 800.000 €, ab 1.1.2028 für alle. Wer heute nicht aufsetzt, kommt 2026/2027 unter Zeitdruck — gerade bei komplexen Stammdaten- und Buchhaltungs-Landschaften ist mehr Vorlaufzeit besser.

Technische Integration

Dataverse-nativ, Plug-in-Architektur, Power Automate als Trigger-Schicht.

Das Modul ist als Dataverse-Solution paketiert. Die Installation legt eigene Tabellen für Ausgangs- und Eingangsrechnungen, Format-Konfigurationen, PEPPOL-Adressbuch und Archiv-Metadaten an. Die Rechnungs-Erzeugung läuft als Plug-in im Dataverse-Pipeline-Modell — keine externe Middleware, kein eigener Server.

Trigger-Logik (Wann wird erzeugt? Wann versendet? Welcher Genehmigungs-Schritt?) wird über Microsoft Power Automate konfiguriert. Damit lassen sich auch komplexe Workflows ohne Custom-Code abbilden: Vorab-Prüfung durch den Projekt-Leiter, Freigabe durch die Buchhaltung, automatischer Versand nach 24 Stunden bei Stillschweigen — alles als Flow.

Für die Anbindung an Steuer- und Buchhaltungs-Tools (DATEV, BMD, Lexware) liefert das Modul eine REST-API. Die typische Brücke ist ein Power-Automate-Flow oder eine Azure Logic App, die nach Rechnungs-Versand die Buchungs-Daten an das Zielsystem überträgt. Beispiel-Flows für DATEV Unternehmen Online und DATEV-XML-Export sind Bestandteil der Lieferung.

arades Project & Service Management — E-Invoicing inklusive
0 €
Aufpreis bei P&SM-Lizenz

Bereits enthalten in Project & Service Management (P&SM)

Wer P&SM lizenziert, hat E-Invoicing inklusive.

Unsere Project & Service Management (P&SM)-App enthält dieses E-Invoicing-Modul out-of-the-box. IT-Dienstleister, Beratungen und kleinere PSA-Setups, die P&SM einsetzen, müssen die E-Invoicing-Funktion nicht separat lizenzieren — sie ist Bestandteil des Pakets.

Für alle anderen — bestehende D365-CE-Installationen mit Sales, Customer Service, Field Service oder eigenen Branchen-Apps — ist das Modul als eigenständige Solution lizenzierbar.

Lizenzmodell

Standalone oder als Bestandteil von P&SM.

Die Lizenzkosten richten sich nach Volumen (Anzahl der pro Monat versendeten und empfangenen E-Rechnungen) sowie nach der Anzahl der angebundenen Mandanten. Konkrete Lizenz-Optionen erhalten Sie auf Anfrage — die Bandbreite reicht vom kleinen Setup mit wenigen hundert Rechnungen pro Monat bis zur Konzern-Konstellation mit mehreren Mandanten und fünfstelligen Volumen.

Bei arades Project & Service Management (P&SM) ist das E-Invoicing-Modul bereits enthalten — ohne separate Volumens-Lizenz, ohne Zusatzkosten für den typischen Beratungs-Einsatz. Für reine Standalone-Nutzung in einer bestehenden D365-CE-/Dataverse-Umgebung erstellen wir Ihnen ein Angebot nach Discovery-Termin.

Hinweis zu Microsoft-Lizenzen: Das Modul setzt mindestens eine Power Apps Per User- oder eine Dynamics 365 Customer Engagement-Lizenz für die bearbeitenden Nutzer voraus. Welche Lizenz pro Mitarbeiter konkret nötig ist, klären wir gerne — siehe unser License Cost Calculator auf licenses.arades.de.

Begleitende Dienstleistungen

Drei Bausteine — von Lizenzberatung bis Application Care.

01

Lizenzberatung

Welche Microsoft-Lizenz für welchen Mitarbeitenden — Per User, Per App, Customer Engagement, Team Member. Wir prüfen Ihre Konstellation und schlagen die wirtschaftlichste Variante vor. Lizenz-Beschaffung über uns als Microsoft Lizenzierungspartner (CSP).

02

Implementierung

Installation der Solution, Konfiguration der Format-Wahl pro Empfänger, Setup der PEPPOL-Anbindung, Power-Automate-Flows für Genehmigung und Versand, Brücke zu DATEV oder anderem Buchhaltungs-Tool. Typische Dauer 4 bis 10 Wochen.

03

Application Care

Laufende Pflege nach dem Go-Live: Format-Updates bei XRechnungs- oder ZUGFeRD-Änderungen, Anpassungen bei neuen gesetzlichen Anforderungen, Erweiterungen um zusätzliche Empfänger-Wege. Monats-Pauschale, jederzeit kündbar.

Verwandt

Wenn Sie schon hier sind — diese Themen passen dazu.

Häufige Fragen

Was Buchhaltung und IT vor der Einführung wissen wollen.

Welche E-Invoicing-Formate werden unterstützt?

XRechnung (UBL und CII), ZUGFeRD 2.x (alle Profile von BASIC bis EXTENDED), PEPPOL BIS Billing 3.0. Eingehende E-Rechnungen werden in den gleichen Formaten validiert und verarbeitet. Format-Updates bei Schema-Änderungen pflegen wir als Bestandteil der Application Care.

Ist die Archivierung GoBD-konform?

Ja. E-Rechnungen werden unverändert, revisionssicher und für mindestens 10 Jahre archiviert. Die Archivierung erfolgt nativ in Dataverse beziehungsweise — auf Wunsch — in Microsoft SharePoint mit aktivierter Versionierung und Retention-Label. Anbindung an externe Archiv-Lösungen wie d.velop oder ELO ist über Standard-Konnektoren machbar.

Können wir das Modul standalone nutzen, ohne arades P&SM?

Ja. Das Modul ist als eigenständige Dataverse-Solution für Microsoft Dynamics 365 Customer Engagement und für reine Dataverse-Umgebungen verfügbar. Wer keine arades-P&SM-App einsetzt, kann das E-Invoicing-Modul direkt in seine bestehende CE-Lösung (Sales, Customer Service, Field Service oder eine eigene Branchen-Lösung) integrieren.

Was kostet das E-Invoicing-Modul?

Die Lizenzkosten richten sich nach Volumen (Anzahl der versendeten / verarbeiteten Rechnungen pro Monat) und Anzahl der angebundenen Mandanten. Konkrete Preise auf Anfrage. Wer arades Project & Service Management (P&SM) bereits lizenziert, hat das E-Invoicing-Modul out-of-the-box enthalten — ohne Zusatzkosten für den typischen Beratungs-Einsatz.

Wie integriere ich das Modul mit DATEV oder anderen Steuer- und Buchhaltungs-Tools?

Über die REST-API des Moduls. Rechnungen können per Power Automate, per Azure Logic App oder per direktem API-Call an DATEV Unternehmen Online, DATEV-XML-Export, BMD, Lexware oder selbstentwickelte Brücken übergeben werden. Wir liefern Beispiel-Flows für die gängigen Steuerberater-Tools.

Wer ist in Deutschland zur E-Rechnung verpflichtet?

Seit 1.1.2025 müssen alle in Deutschland ansässigen Unternehmen E-Rechnungen im strukturierten Format (XRechnung oder ZUGFeRD ab 2.0.1) empfangen können. Versand-Pflicht im B2B-Bereich greift gestaffelt: ab 1.1.2027 für Unternehmen mit Vorjahresumsatz über 800.000 €, ab 1.1.2028 für alle. Für Lieferungen an öffentliche Auftraggeber gilt die XRechnungs-Pflicht in Deutschland bereits seit 2020.

Wie funktioniert der Versand über PEPPOL?

Das Modul nutzt einen zertifizierten PEPPOL Access Point als Service. Der Versand erfolgt nach Erzeugung der Rechnung in Dataverse automatisch — Empfänger-PEPPOL-ID-Lookup, Validierung, Übergabe an den Access Point, Quittungs-Verarbeitung. Ein eigener PEPPOL Access Point ist nicht nötig.

60 Min Live-Demo

Sehen Sie das E-Invoicing-Modul im Tagesgebrauch.

60-Min-Demo in einer Test-Umgebung. Rechnungs-Erzeugung in XRechnung und ZUGFeRD, PEPPOL-Versand, Eingangs-Verarbeitung, GoBD-Archivierung. Bringen Sie Buchhaltung und IT mit — beide Perspektiven sind relevant.