Dienstleistungen · EU AI Act und AI Governance

EU AI Act — Ihr AI Governance Partner für Microsoft Copilot & Foundry.

Der EU AI Act ist seit Februar 2025 in Kraft — die nächsten harten Pflichten kommen ab August 2026 für Hochrisiko-AI-Systeme und ab August 2027 für eingebettete AI in regulierten Produkten. Wer Microsoft 365 Copilot, Copilot for Sales, Copilot for Service, Copilot Studio Agents oder Microsoft Foundry einsetzt, ist als Deployer in der Pflicht — und als Bauer eigener Agents sogar als Provider. Die arades GmbH berät Sie als Microsoft Partner und Microsoft Lizenzierungspartner zur EU-AI-Act-Umsetzung im Microsoft-Cloud-Kontext: Risiko-Klassifizierung, Dokumentation, AI Governance, Schulung. Festpreis, ehrliche Risiko-Einschätzung, klare Roadmap.

Microsoft Partner seit 2007 EU AI Act aktiv seit 02.2025 · neue Pflichten ab 08.2026 CMMI-Methodik Festpreis-Audit · Preis auf Anfrage

EU AI Act — Definition und Status 2026

Was der EU AI Act für Mittelstand und KMU konkret bedeutet.

Der EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) ist die erste umfassende AI-Regulierung weltweit. Veröffentlicht im Juli 2024, in Kraft getreten am 1. August 2024, schrittweise wirksam über bis zu drei Jahre. Stand Mai 2026 sind die ersten Pflichten bereits aktiv und die nächsten Stufen wenige Monate entfernt. Im Gegensatz zu DSGVO und NIS2 ist der EU AI Act kein „Compliance-nach-Aufforderung“-Gesetz — er gilt ab Tag eins, und Bußgelder sind hoch (bis zu 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes für die schwersten Verstöße).

Für mittelständische Unternehmen, die Microsoft Copilot, Copilot Studio oder Microsoft Foundry einsetzen, ergeben sich daraus zwei Rollen. Erstens — und das betrifft fast alle: Sie sind Deployer (Anwender) von AI-Systemen. Daraus folgen vor allem Schulungs-, Transparenz- und Aufsichts-Pflichten. Zweitens — und das betrifft alle, die eigene Copilot Studio Agents oder Foundry-Modelle bauen: Sie werden zum Provider abgeleiteter AI-Systeme mit deutlich höheren Pflichten — Risiko-Bewertung, Dokumentation, Konformitätsbewertung, Bias-Tests, Audit-Trails.

Eine ehrliche EU AI Act Beratung deckt fünf Bereiche ab:

  1. Inventarisierung aller AI-Use-Cases — Welche AI-Systeme sind heute schon im Einsatz? Microsoft 365 Copilot ist eines, aber auch in CRM (Conversation Intelligence), Service-Center (Copilot Voice Channel), Marketing (Customer Insights AI-Scoring), Spam-Filter, automatisierte Bewerber-Screening-Tools. Viele Unternehmen unterschätzen die Anzahl ihrer AI-Use-Cases um Faktor 3–5.
  2. Risiko-Klassifizierung pro Use-Case — Welche der vier EU-AI-Act-Risiko-Kategorien gilt? Unzulässig (verboten), Hochrisiko (umfangreiche Pflichten), Begrenztes Risiko (Transparenz-Pflichten), Minimales Risiko (keine Pflichten). Die Klassifizierung folgt aus Anhang III des EU AI Acts und ist nicht trivial — insbesondere bei HR-Anwendungen, Bildungs-Tools und kritischer Infrastruktur.
  3. Compliance-Pflichten ableiten und dokumentieren — Pro Risiko-Kategorie und Rolle (Deployer vs. Provider) gelten unterschiedliche Pflichten: AI Literacy für Mitarbeitende, Transparenz gegenüber Betroffenen, Human Oversight, Risikomanagement-System, technische Dokumentation, Konformitätsbewertung. Wir dokumentieren das in einem AI Governance Register.
  4. Microsoft-Cloud-spezifische Konfiguration — Welche Microsoft-Werkzeuge unterstützen die EU-AI-Act-Pflichten technisch? Microsoft Purview Audit für Audit-Trails, Microsoft Defender for Cloud Apps für Schatten-AI-Erkennung, Microsoft Entra ID für Zugriffs-Kontrolle auf AI-Systeme, Copilot Studio Governance für eigene Agents, Microsoft Foundry Content Safety für Bias- und Toxicity-Filter.
  5. AI Governance Aufbau und Schulungen — AI-Governance-Komitee, AI-Richtlinie, Eskalationsprozess für Vorfälle, AI-Literacy-Schulung für alle Mitarbeitenden seit 02.2025 verpflichtend. Pragmatisch umgesetzt im Mittelstand — kein Konzern-Compliance-Apparat, aber dokumentier- und prüffähig.

Als Microsoft Partner aus Offenbach am Main betreuen wir mittelständische Unternehmen im gesamten Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus — von Frankfurt über Darmstadt und Wiesbaden bis Aschaffenburg.

Die EU-AI-Act-Phasen

Was wann wirksam wird — der Zeitplan bis 2027.

Februar 2025 — aktiv seit über einem Jahr

Verbot unzulässiger AI-Praktiken (Social Scoring, manipulative AI, untargeted Scraping von Gesichtsbildern, Emotionserkennung in Arbeit/Schule, Risiko-Profiling für Strafverfolgung ohne enge Ausnahmen). Pflicht zu AI Literacy: alle Mitarbeitenden, die AI-Systeme bedienen oder deren Ergebnisse verwenden, müssen geschult sein. Das betrifft auch Microsoft 365 Copilot Nutzer im breiten Sinne.

August 2025 — aktiv seit August letzten Jahres

Pflichten für General-Purpose-AI-Modelle (GPAI): Technische Dokumentation, Copyright-Konformität, Transparenz-Bericht. Diese Pflicht betrifft Microsoft als Provider der zugrundeliegenden Modelle — aber nicht direkt deren Kunden, mit einer Ausnahme: Wer ein GPAI-Modell substantiell anpasst (Fine-Tuning, eigene Datenbasis bei großem Volumen), kann zum Provider werden und übernimmt entsprechende Pflichten. Plus: AI Office bei der EU-Kommission ist operativ und kann erste Marktüberwachungs-Maßnahmen treffen.

August 2026 — die kritische Schwelle (drei Monate entfernt)

Hochrisiko-AI-Pflichten werden vollständig wirksam: Risikomanagement-System, Daten-Governance, technische Dokumentation, Aufzeichnungs-Pflicht (Logs), Transparenz gegenüber Deployers, Human Oversight, Genauigkeits- und Cybersicherheits-Anforderungen, Konformitätsbewertung vor Marktbringen. Plus Transparenz-Pflichten für AI-generierte Inhalte (Watermarking, Kennzeichnung von Chatbots, Deepfakes). Wer Hochrisiko-AI selbst baut oder einsetzt, hat damit umfangreiche Aufgaben. Wer „nur“ Microsoft Copilot Standard nutzt, hat überwiegend Deployer-Pflichten (siehe Februar 2025).

August 2027 — weitere Hochrisiko-Pflichten

Erweiterte Anforderungen für eingebettete AI in regulierten Produkten (Medizinprodukte, Spielzeug, Maschinen, Aufzüge, Druckgeräte etc.) — relevant für Mittelständler, deren Produkte bereits CE-Konformitätsbewertungen brauchen. Hier wird AI Teil der Produkt-Konformitätsbewertung.

Die vier Risiko-Kategorien

Wie der EU AI Act AI-Systeme klassifiziert.

Der EU AI Act unterscheidet vier Risiko-Stufen. Welche Stufe Ihr AI-System einnimmt, entscheidet über Pflichten, Aufwand und Bußgeld-Exposition.

Kategorie 1 · Verboten

Unzulässige AI-Praktiken

Grundsätzlich verbotene AI-Systeme: Social Scoring durch Behörden, manipulative AI gegen Vulnerable Groups, untargeted Scraping von Gesichtern, Emotionserkennung in Arbeit oder Schule, biometrische Kategorisierung nach geschützten Merkmalen, biometrische Echtzeit-Identifizierung im öffentlichen Raum durch Strafverfolgung (mit engen Ausnahmen). Bußgeld bis 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes.

Kategorie 2 · Hochrisiko

Hochrisiko-AI-Systeme

AI in regulierten Produkten oder Bereichen aus Anhang III: kritische Infrastruktur, Bildung und Berufsausbildung, Beschäftigung und Personalmanagement (z.B. AI-Bewerber-Screening), Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen, Strafverfolgung, Asyl- und Migrations-Management, Justiz, demokratische Prozesse. Plus eingebettete AI in regulierten Produkten (Medizin, Maschinen, Spielzeug). Umfangreiche Pflichten zu Dokumentation, Konformitätsbewertung, Human Oversight, Risikomanagement-System, Logs, Transparenz.

Kategorie 3 · Begrenzt

Transparenz-Pflichten

AI-Systeme mit Transparenz-Pflichten: Chatbots müssen sich als AI zu erkennen geben (Microsoft Copilot Studio Agents fallen typisch hier hinein), Deepfakes müssen gekennzeichnet sein, AI-generierte Inhalte brauchen Wasserzeichen (synthetische Audio, Video, Text in bestimmten Kontexten), Emotionserkennung außerhalb von Arbeit/Schule muss offengelegt werden. Pflichten sind moderat, aber konkret umzusetzen.

Kategorie 4 · Minimal

Minimales Risiko

AI-Systeme ohne spezifische Pflichten: Spam-Filter, Empfehlungssysteme im E-Commerce, AI in Videospielen, Übersetzungs-Tools, Schreib-Assistenten. Die Mehrheit der Microsoft-365-Copilot-Standard-Use-Cases fällt typisch hier hinein — aber Vorsicht: Sobald Copilot in HR-Prozessen, Kundenbeziehung-Kritischen Entscheidungen oder regulatorisch sensiblen Bereichen genutzt wird, kann die Klassifizierung höher ausfallen.

Microsoft Copilot & Foundry · spezifische Compliance-Pflichten

Was der EU AI Act für Microsoft-Copilot-Nutzer konkret bedeutet.

Microsoft Copilot ist nicht ein Produkt, sondern eine Produkt-Familie mit mindestens fünf relevanten Ausprägungen im Mittelstands-Kontext. Jede hat unter dem EU AI Act eine etwas andere Compliance-Logik:

Microsoft 365 Copilot

Allgemeiner Produktivitäts-Assistent für Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Teams. Im Standard-Einsatz typisch Kategorie 4 (minimales Risiko), aber Sie sind als Deployer für die AI-Literacy-Schulung verantwortlich (seit 02.2025). Konkret: Mitarbeitende müssen verstehen, was Copilot leistet, wo seine Grenzen liegen, wie Daten verarbeitet werden, und wie sie Output verifizieren können. Wir liefern Schulungs-Bausteine als Teil des Audits.

Copilot for Sales, Service, Business Central

App-spezifische Copilots in CRM und ERP. In den meisten Fällen Kategorie 4, aber bei Auswirkung auf Personalentscheidungen oder Kreditscoring auch Kategorie 3 oder 2. Beispiel: Wenn Copilot for Sales Lead-Priorisierungen vornimmt, die in das Account-Management einfließen, ist das meist noch Kategorie 4. Wenn aber Bewertungen automatisch zur Kunden-Sperrung führen ohne menschliche Prüfung, kippt es Richtung Hochrisiko.

Copilot Studio Agents (eigene AI-Agents)

Hier wird es kompliziert: Sobald Sie eigene Copilot Studio Agents bauen, werden Sie typisch zum Provider eines AI-Systems. Pflichten je nach Anwendungsfall des Agents — interner Wissens-Assistent ist meist Kategorie 4, externer Kunden-Service-Bot ist Kategorie 3 (Transparenz-Pflicht: muss sich als AI zu erkennen geben), HR-Screening-Bot wäre Kategorie 2 (Hochrisiko).

Microsoft Foundry — eigene Modelle und RAG-Szenarien

Wer Microsoft Foundry für RAG mit eigenen Daten oder Fine-Tuning eigener Modelle nutzt, bewegt sich in Provider-Territorium. Hier kommen ggf. GPAI-Pflichten (Dokumentation, Copyright-Konformität, Transparenz-Bericht) hinzu, plus alle Hochrisiko-Pflichten, sofern der Anwendungsfall in Anhang III fällt.

Microsoft-Werkzeuge für EU-AI-Act-Compliance

Microsoft stellt mehrere Werkzeuge zur Verfügung, die die Compliance technisch unterstützen: Microsoft Purview Audit (vollständige Audit-Trails für Copilot-Interaktionen — Lizenz E5 oder Add-on), Microsoft Defender for Cloud Apps (Schatten-AI-Erkennung im Tenant), Microsoft Entra ID Conditional Access für AI-Workloads, Copilot Studio Governance Tools, Microsoft Foundry Content Safety (Bias- und Toxicity-Filter, Prompt Shields). Wir konfigurieren diese Werkzeuge so, dass die EU-AI-Act-Pflichten technisch belegbar werden.

Drei Beratungs-Formate

Wie unsere EU AI Act Beratung abläuft.

Wir liefern EU AI Act Beratung in drei klar abgegrenzten Formaten mit Festpreis. Sie wählen das Format passend zu Reife und Investitions-Bereitschaft. Kein Stundengeschäft, kein offenes Ende.

Format 1 · Festpreis

EU AI Act Quick-Audit

1 Tag Audit mit anschließendem schriftlichen Bericht. Inhalt: Inventarisierung der heute genutzten AI-Systeme (Microsoft Copilot, Copilot Studio, Foundry, Drittanbieter), erste Risiko-Klassifizierung pro Use-Case, Lücken-Analyse gegen aktuelle EU-AI-Act-Pflichten, drei konkrete Sofortmaßnahmen mit erwartbarem Effekt. Geeignet als Erst-Audit oder als Vorbereitung auf einen tieferen Governance-Aufbau.

Festpreis · Preis auf Anfrage

Format 2 · Empfohlen

AI Governance Strategie-Workshop

2 bis 3 Tage Vor-Ort in Offenbach, Frankfurt oder bei Ihnen — oder remote über Microsoft Teams. Inhalt: vollständige AI-System-Inventarisierung, Risiko-Klassifizierung nach EU AI Act, Aufbau AI Governance Register, AI-Richtlinie als Dokument, Trainings-Plan für AI Literacy, Roadmap für 08.2026-Pflichten, Microsoft-Cloud-Konfiguration (Purview, Defender, Entra ID) als Maßnahmenliste.

Festpreis · Preis auf Anfrage · Lieferung: 2–3 Wochen

Format 3 · Recurring

AI Governance Architecture-as-a-Service

Quartalsweise AI-Governance-Reviews als Recurring-Service. Für Unternehmen, die mehrere Copilot Studio Agents oder Foundry-Modelle betreiben und kontinuierliche Governance-Disziplin brauchen — neue AI-Use-Cases klassifizieren, Audit-Trail-Auswertungen, Pflicht-Updates nach EU-Marktüberwachungs-Entscheidungen, Schulungs-Updates für neue Mitarbeitende, Microsoft-Feature-Bewertungen.

Preis auf Anfrage

Die häufigsten Fehler · was wir in EU-AI-Act-Audits regelmäßig sehen

Sechs EU-AI-Act-Fehler, die wir in fast jedem Audit finden.

Fehler 1 — AI Literacy Schulung nicht durchgeführt, obwohl seit 02.2025 Pflicht

Die AI-Literacy-Pflicht gilt seit Februar 2025 für alle Mitarbeitenden, die AI-Systeme bedienen oder Ergebnisse verwenden. Das umfasst nahezu jeden Microsoft-365-Copilot-Nutzer. In den meisten Unternehmen ist diese Schulung schlicht nicht stattgefunden — ein dokumentierbarer Verstoß mit Bußgeld-Potenzial. Wir liefern Schulungs-Bausteine inkl. Teilnahme-Nachweis als Teil des Quick-Audits.

Fehler 2 — Schatten-AI im Tenant nicht erkannt

Mitarbeitende nutzen unauthorisierte AI-Tools (ChatGPT-Free, Claude, Perplexity, lokale LLMs) für Geschäftsdaten — oft mit Datenschutz-Risiko und ohne EU-AI-Act-Governance. Microsoft Defender for Cloud Apps erkennt diese Schatten-AI im Tenant. Wir konfigurieren die Erkennung als Teil des Strategie-Workshops.

Fehler 3 — Eigene Copilot Studio Agents ohne Klassifizierung im Einsatz

Eigene Copilot Studio Agents werden oft im Power-Platform-Wildwuchs gebaut, ohne dass jemand prüft, ob ein Agent unter EU AI Act eine Hochrisiko- oder Transparenz-Pflicht auslöst. Wir prüfen alle Agents im Tenant und klassifizieren sie nach Anhang III.

Fehler 4 — Audit-Logs nicht aktiviert

Hochrisiko-AI-Systeme müssen ab 08.2026 Aufzeichnungen über ihre Nutzung führen. Microsoft Purview Audit kann das für Copilot-Interaktionen liefern — aber nur, wenn die Lizenz (Microsoft 365 E5 oder Audit-Add-on) vorhanden und die Konfiguration aktiv ist. Im Audit prüfen wir Lizenz und Konfiguration.

Fehler 5 — Externe Copilot Studio Bots ohne AI-Hinweis

Chatbots in Kunden-Portalen oder auf Websites müssen sich seit 08.2026 als AI zu erkennen geben. Wir sehen Bots, die als „Ihre persönliche Beratung“ vermarktet werden — ein klarer Verstoß gegen die Transparenz-Pflicht. Im Strategie-Workshop überarbeiten wir die Bot-Konversations-Logik.

Fehler 6 — Verträge mit Microsoft und Drittanbietern nicht geprüft

Der EU AI Act regelt teilweise die Informationspflichten zwischen Provider und Deployer. Wer Microsoft Copilot einsetzt, sollte die Microsoft-Verträge und Microsoft-EU-AI-Act-Dokumentation kennen. Wer Drittanbieter-AI nutzt, sollte deren Provider-Pflichten in den eigenen Vertragsbedingungen sehen. Im Audit prüfen wir die Vertragslage.

Weiterführend

Wenn Sie tiefer einsteigen wollen.

Häufige Fragen zur EU AI Act Beratung

Was uns oft gefragt wird — vor dem Erstgespräch geklärt.

Was ist der EU AI Act und seit wann gilt er?

Der EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) ist das weltweit erste umfassende KI-Gesetz, in Kraft seit August 2024 mit schrittweiser Wirksamkeit. Seit 02.2025 gelten Verbote unzulässiger Praktiken und AI-Literacy-Pflicht. Ab 08.2025 GPAI-Pflichten. Ab 08.2026 vollständige Hochrisiko-Pflichten und Transparenz-Anforderungen. Ab 08.2027 erweiterte Hochrisiko-Pflichten für eingebettete AI in regulierten Produkten.

Was kostet eine EU AI Act Beratung?

Quick-Audit, AI Governance Strategie-Workshop und Architecture-as-a-Service stehen als Festpreis-Formate zur Verfügung. Vollständige EU-AI-Act-Implementierungs-Projekte (Inventarisierung, Klassifizierung, Dokumentation, Governance-Aufbau, Schulungen) werden je nach Mitarbeiterzahl und Anzahl AI-Use-Cases modular kalkuliert. Preise auf Anfrage.

Welche EU-AI-Act-Pflichten gelten für Microsoft Copilot Nutzer?

Sie sind in zwei Rollen unterwegs: Als Deployer (Anwender) typisch AI-Literacy-Schulung, Transparenz, Human Oversight. Als Provider eigener Copilot Studio Agents oder Foundry-Modelle deutlich höhere Pflichten — Risiko-Bewertung, Konformitätsdokumentation, Bias-Tests, Audit-Trails. Microsoft selbst ist Provider der zugrundeliegenden Modelle und erfüllt seinen Teil.

Was sind die vier Risiko-Kategorien des EU AI Acts?

Kategorie 1 — Unzulässig (verboten): z.B. Social Scoring, manipulative AI. Kategorie 2 — Hochrisiko (umfangreiche Pflichten): AI in regulierten Produkten oder Bereichen wie HR, Bildung, kritische Infrastruktur. Kategorie 3 — Begrenztes Risiko (Transparenz-Pflicht): Chatbots, Deepfakes, AI-generierte Inhalte. Kategorie 4 — Minimal: keine spezifischen Pflichten (Spam-Filter, Schreib-Assistenten).

Wer ist der richtige Partner für EU AI Act Umsetzung im Microsoft-Umfeld?

Ein guter Partner kombiniert regulatorisches Verständnis (EU AI Act, DSGVO, NIS2 im Zusammenspiel), tiefes Microsoft-Cloud-Verständnis (Copilot, Foundry, Purview, Defender), Mittelstands-Pragmatismus und Festpreis-Disziplin. arades GmbH ist seit 2007 Microsoft Partner mit CMMI-Methodik in der Geschäftsführung — nachweisliche Erfahrung mit Governance und Audit-Anforderungen.

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