Microsoft Dynamics 365 · Migration

Microsoft Dynamics 365 Migration — von Salesforce, SAP CRM, On-Premises CRM zur Cloud.

Wir migrieren aus acht typischen Source-Systemen in Microsoft Dynamics 365 — strukturiert, ohne Daten-Verlust. Mit klarem 4-Phasen-Modell, Festpreis-Migrations-Paketen ab 25.000 € und einer Hypercare-Phase, die nicht endet, wenn der Cutover läuft, sondern erst, wenn das neue System wirklich trägt. Microsoft Dynamics 365 Migration mit 20+ Jahren Praxis seit CRM 3.0.

20+ Jahre Microsoft-Praxis · seit CRM 3.0 Microsoft Partner Praxis in Salesforce-, SAP-CRM- und On-Prem-Migrationen Eigene Lösungen für Migrations-Tooling

Begriffs-Klarheit

Was bedeutet Microsoft Dynamics 365 Migration?

Drei Begriffe werden im Markt durcheinander verwendet — und führen zu unterschiedlichen Projekt-Umfängen, Risiko-Profilen und Investitions-Korridoren. Wir trennen sie bewusst zu Beginn jedes Migrations-Gesprächs.

System-Migration. Sie wechseln das CRM-System als Ganzes — von Salesforce, HubSpot, SugarCRM oder einem On-Premises-Microsoft-CRM zu Microsoft Dynamics 365. Daten, Prozesse, Anpassungen, Integrationen und Nutzer ziehen mit um. Der harte Cutover-Termin trennt eine alte Welt von einer neuen. Das ist der häufigste Fall im Mittelstand und der Schwerpunkt dieser Themen-Page.

Daten-Migration. Sie behalten ein bestehendes Microsoft-Dynamics-365-System, aber ziehen Daten aus einem zusätzlichen Quell-System ein — typischerweise nach einer Firmen-Übernahme, einem Tochter-Konsolidierungs-Projekt oder einem System-Outsourcing. Hier wechselt nicht die Plattform, sondern die Daten-Hoheit. Der Aufwand liegt in der Mapping- und Bereinigungs-Logik, nicht in der Cutover-Choreographie.

Hybrid-Migration. Sie betreiben für eine Übergangszeit zwei Systeme parallel — meist während einer Phasen-Migration eines Konzerns mit mehreren Tochter-Gesellschaften oder bei einer Modul-für-Modul-Migration (Sales zuerst, Customer Service später). Die Komplexität verschiebt sich in die Integration: Daten müssen während des Übergangs synchron gehalten werden, ohne Konflikt-Logik zu vergessen.

Welcher Migrations-Typ Ihre Situation beschreibt, klären wir im ersten Discovery-Gespräch. Die Antwort entscheidet über Methodik, Tools und Timeline — sie ist keine Detail-Frage für später.

Migrations-Pfade

Acht typische Migrations-Pfade in Microsoft Dynamics 365.

In zwei Jahrzehnten CRM-Praxis kommen acht Source-System-Konstellationen immer wieder vor. Pro Pfad sind Methodik, Aufwand und Stolperfallen unterschiedlich — was Sie hier finden, ist eine erste Einordnung, kein Festpreis-Angebot.

Pfad 01 · häufigster Pfad

Salesforce → Microsoft Dynamics 365

Der mit Abstand häufigste Migrations-Pfad in unserem Portfolio. Vollständige Daten-Migration über die Salesforce-Bulk-API in Kombination mit dem Microsoft Data Migration Tool. Accounts, Kontakte, Opportunities, Activities, Custom Objects, Files und Attachments lassen sich technisch sauber überführen. Aufwands-Treiber: Anzahl der Custom-Fields, Apex-Code-Re-Build und Salesforce-Reports-Mapping auf Power BI.

Pfad 02 · komplex

SAP CRM / Hybris → Microsoft Dynamics 365

Komplexer Pfad mit Custom-Logic-Re-Implementation auf Microsoft Power Platform. ABAP-Logik wird nicht portiert, sondern auf Basis der dokumentierten Anforderungen neu gebaut. Vorteil: Sie befreien sich von technischen Schulden, die über Jahre angesammelt wurden. Aufwand: 3- bis 6-facher Implementations-Anteil gegenüber Standard-Pfaden. Häufig getrieben durch SAP-Lizenz-Konsolidierungen oder Konzern-Strategie-Wechsel.

Pfad 03 · Marketing-zentriert

HubSpot → Microsoft Dynamics 365

Häufig getrieben durch das Bedürfnis, Sales-Pipeline und ERP-Integration enger zu verzahnen. HubSpot-Kontakte, Companies, Deals und Pipeline-Stages lassen sich über die HubSpot-API extrahieren. Aufwands-Treiber: Marketing-Automation-Workflows müssen auf Microsoft Customer Insights Journeys übersetzt werden, was selten 1:1 möglich ist. Realistische Erwartungs-Steuerung gehört zur Discovery-Phase.

Pfad 04 · einfach

Pipedrive → Microsoft Dynamics 365

Der einfachste Migrations-Pfad — typisch für ein wachsendes Mittelstandsunternehmen, das aus einem SMB-Tool herauswächst. Pipedrive bietet eine saubere REST-API, das Datenmodell ist überschaubar, die Anzahl der Custom-Anpassungen meist gering. SMB-Quick-Migration in 8 bis 12 Wochen realistisch, oft als Einstieg in ein größeres D365-Roll-out über mehrere Module.

Pfad 05 · Microsoft-Lift-and-Shift

On-Premises Microsoft CRM 2011–2016 → Dynamics 365 Online

Der unterschätzte Pfad: Microsoft selbst bietet keinen vollautomatischen Lift-and-Shift. Plug-ins, Workflows und JavaScript-Anpassungen müssen einzeln geprüft werden — viele sind kompatibel, aber nicht alle. Solutions-Export, Customization-Inventar und Sandbox-Test gehören zur Standard-Methodik. Vorteil: das Datenmodell ist bereits Microsoft-nativ, der Lift-Anteil deutlich höher als bei Fremd-Source-Systemen.

Pfad 06 · Mittelstand-Wachstum

SugarCRM / Zoho / Freshsales → Microsoft Dynamics 365

Typischer Mittelstand-Wachstums-Trigger: Das eingesetzte Tool stößt an Grenzen bei ERP-Integration, Berechtigungs-Modell oder europäischer Daten-Residenz. Daten-Migration meist unkritisch (saubere APIs, überschaubares Modell). Aufwand entsteht durch unterschiedliche Begriffs-Welten — Account-Hierarchien, Lead-Scoring-Modelle und Service-Case-Strukturen sind je Tool anders modelliert und brauchen ein bewusstes Re-Mapping.

Pfad 07 · erste CRM-Einführung

Excel / Access-CRM → Microsoft Dynamics 365

Der Pfad „erstes echtes CRM": Vertriebs-Teams arbeiten heute mit Excel-Tabellen, einer alten Access-Datenbank oder einer Notion-Sammlung. Daten-Volumen klein, Daten-Qualität sehr variabel. Schwerpunkt liegt nicht auf der technischen Migration, sondern auf der Daten-Bereinigung und Prozess-Modellierung. Häufig als SMB-Quick-Migration kombiniert mit einer Greenfield-D365-Einführung — Migrations- und Einführungs-Projekt verschmelzen.

Pfad 08 · Major-Version-Upgrade

Microsoft Dynamics CRM 4.0 / 2011 / 2013 / 2015 → Dynamics 365

Reines Major-Version-Upgrade. Microsoft hat den Produktnamen mit der Wave 2017 in Microsoft Dynamics 365 umbenannt und gleichzeitig die CE-Apps neu strukturiert. Anpassungen aus CRM 4.0 oder 2011 sind zu großen Teilen nicht kompatibel mit modernen Power-Apps-Komponenten und müssen neu aufgebaut werden. Vorteil: Sie räumen 10–15 Jahre Customization-Wildwuchs in einem bewussten Schritt auf.

4-Phasen-Modell

Wie eine Microsoft Dynamics 365 Migration strukturiert abläuft.

Vier klar trennbare Phasen mit eigenen Deliverables, eigenen Quality-Gates und eigenem Kosten-Korridor. Das Modell skaliert für SMB-Quick-Migrationen (8–12 Wochen) genauso wie für Enterprise-Migrationen (9–18 Monate) — die Phasen werden gestreckt, nicht weggelassen.

Phase 01 · 2–4 Wochen

Discovery und Inventur

Daten-Audit auf Entitäts-, Feld- und Datensatz-Ebene. Lizenz-Mapping zwischen Source-Modell und Microsoft-Dynamics-365-Lizenzen. Technische Schulden im Source-System bewerten — was lohnt die Migration, was wird bewusst nicht migriert.

  • Daten-Audit pro Entität
  • Custom-Field-Inventar
  • Plug-in- und Workflow-Sichtung
  • Integrations-Map (ERP, Marketing, BI)
  • Lizenz-Mapping als Excel
  • Risiko-Register mit Top-10
Aufwands-Schwerpunkt
Phase 02 · 4–8 Wochen

Daten-Aufbereitung und Mapping

Bereinigung der Quell-Daten in enger Abstimmung mit den Fach-Verantwortlichen. Mapping-Sheets pro Entität, dokumentierte Nicht-Migrations-Entscheidungen, ETL-Skripte oder Microsoft Data Migration Tool für die technische Brücke.

  • Mapping-Sheet pro Entität
  • Daten-Bereinigungs-Regeln
  • Bewusste Nicht-Migrations-Liste
  • ETL-Skript oder Tool-Konfiguration
  • Datentyp-Konvertierungs-Logik
  • Beziehungs-Mapping (Lookups, Relationen)
Phase 03 · 3–6 Wochen

Test-Migration und UAT

Vollständige Test-Migration in eine Sandbox-Umgebung. Mindestens zwei Durchläufe vor dem echten Cutover. Strukturierte User-Acceptance-Tests mit Key-Usern, Soll-Ist-Validierung auf Datensatz-Ebene, dokumentierte Akzeptanz-Kriterien pro Entität.

  • Test-Migration Durchlauf 1 (technisch)
  • Test-Migration Durchlauf 2 (fachlich)
  • UAT-Skripte pro Rolle
  • Soll-Ist-Validierungs-Report
  • Performance-Test mit Last-Profilen
  • Cutover-Generalprobe (Trockenlauf)
Phase 04 · 4–6 Wochen

Go-Live und Hypercare

Cutover mit definiertem Datenfreeze-Window, Roll-back-Plan, klarer Kommunikations-Choreographie. Hypercare-Support mit täglicher Sprechstunde in den ersten zwei Wochen und wöchentlicher in den vier Folgewochen.

  • Cutover-Run-Book (Stunde für Stunde)
  • Datenfreeze-Window 24–72 h
  • Roll-back-Plan schriftlich fixiert
  • Hypercare-Tagespause Woche 1–2
  • Hypercare-Wochenpause Woche 3–6
  • Übergabe-Dokumentation an internen Owner

Auswahl-Kriterien

Sechs Auswahl-Kriterien für einen Migrations-Partner.

Anbieter-neutral formuliert — diese sechs Kriterien sollten Sie bei jedem in Frage kommenden Migrations-Partner prüfen, unabhängig davon, ob arades am Ende die Antwort ist oder ein anderer Anbieter.

01 · Praxis-Tiefe mit Ihrem Source-System

Generische CRM-Migrations-Erfahrung reicht nicht. Fragen Sie konkret nach abgeschlossenen Migrationen aus Ihrem heutigen System — Salesforce, SAP CRM, On-Premises Microsoft CRM. Lassen Sie sich die Anzahl der Projekte, das Daten-Volumen und die typischen Stolperfallen erklären. Pro Source-System ergeben sich unterschiedliche Tool-Stacks und unterschiedliche Risiko-Profile, die nur aus Praxis kommen.

02 · Daten-Migrations-Methodik

Ein seriöser Partner hat eine dokumentierte Methodik: Welche Tools werden wofür eingesetzt — Microsoft Data Migration Tool, KingswaySoft, Azure Data Factory, Custom-Skripte. Welche Quality-Gates gibt es zwischen den Phasen. Wie wird die Soll-Ist-Validierung durchgeführt. Eine Antwort wie „wir nutzen unsere Erfahrung" reicht nicht — Sie brauchen ein methodisches Gerüst.

03 · Branchen-Verständnis

Daten-Migration ist nie nur ein technisches Thema. Eine Versicherung migriert anders als ein Maschinenbauer, ein Verband anders als ein IT-Dienstleister. Der Partner sollte die typischen Entitäts-Strukturen, Compliance-Anforderungen und Stakeholder-Konstellationen Ihrer Branche kennen — sonst entsteht Übersetzungsverlust in jedem Workshop.

04 · Daten-Schutz und DSGVO-Konformität

Wo liegen die Daten während des Migrations-Prozesses? In welcher Region läuft die Sandbox? Wer hat Zugriff auf welche Daten zu welchem Zeitpunkt? Auftragsverarbeitungs-Vertrag, EU-Daten-Residenz und Lösch-Konzept für die Migrations-Sandbox müssen vor Projektbeginn schriftlich stehen — nicht erst kurz vor Cutover.

05 · Roll-back-Strategie

Was passiert, wenn nach Go-Live ein blockierendes Problem auftaucht? Gibt es einen schriftlichen Roll-back-Plan? Welche Entscheidungs-Stufen, welche maximalen Entscheidungs-Zeiten, welche Verantwortlichkeiten? Ein Partner ohne dokumentierte Roll-back-Strategie hat seine Methodik nicht zu Ende gedacht.

06 · Pricing-Transparenz

Festpreis-Migrations-Pakete (mit klar definiertem Scope) oder reines Time-and-Material? Beides ist legitim — aber Sie sollten wissen, was Sie kaufen. Festpreis schützt vor Budget-Explosionen, T&M ist flexibler bei unklarer Quell-Datenlage. Vorsicht bei Mischformen, die als Festpreis verkauft werden, aber für jede Discovery-Erkenntnis Change-Requests auslösen.

Wo arades stark ist

Sechs Stärken, an denen Sie eine arades-Migration messen können.

Wir verkaufen keine Migration, bei der unsere Stärken nicht passen. Wenn ein anderer Partner für Ihre Konstellation besser geeignet ist, sagen wir das im Discovery-Gespräch.

01 · Salesforce-Migration mit Praxis aus über 20 Projekten

Der Salesforce-zu-Dynamics-365-Pfad ist der häufigste in unserem Portfolio. Wir kennen die Salesforce-Bulk-API genauso wie die typischen Stolperfallen — Apex-Trigger-Re-Build, Process-Builder-Migration, Salesforce-Reports-Mapping auf Power BI, Lightning-Component-Übersetzung auf modellgetriebene Apps. Wir wissen, wo der Lift-and-Shift endet und der bewusste Re-Build beginnt.

02 · SAP-CRM- und Hybris-Migration mit Custom-Logic-Re-Build

SAP-CRM-Migrationen sind selten — und genau deshalb arbeiten wenige Partner damit. Wir haben mehrere abgeschlossene Projekte aus SAP CRM und Hybris in unserer Historie und kennen den Re-Build-Ansatz auf Microsoft Power Platform. ABAP-Logik wird nicht portiert, sondern auf Basis dokumentierter Anforderungen neu aufgebaut — ein bewusster, kalkulierbarer Schritt.

03 · On-Premises-CRM-Migration aus 2011, 2013, 2015 und 2016

Wir bauen seit Microsoft CRM 3.0 (2005) Implementierungen. Alle CRM-Versionen seit 2011 haben wir in produktiven Projekten begleitet. Solutions-Export, Customization-Inventar, Plug-in-Sandbox-Test und JavaScript-Re-Validation sind für uns Standard-Werkzeug, nicht Neuland. Das spart in der Discovery-Phase deutlich Zeit.

04 · Strukturierte Liefer-Methodik nach CMMI

Unsere Migrations-Methodik folgt CMMI-orientierten Quality-Gates: dokumentierte Übergänge zwischen den Phasen, Risk-Reviews vor jedem Gate, schriftliche Freigaben pro Entitäts-Mapping. Bei Enterprise-Migrationen mit mehreren Stakeholder-Gruppen schützt das vor Missverständnissen, die später teuer werden.

05 · Eigene Lösungen für Migrations-Tooling

Wir haben aus über 20 Jahren Praxis eigene Werkzeuge entwickelt, die wir in Migrations-Projekten einsetzen — für Datenqualitäts-Analyse, Mapping-Sheet-Generierung und Soll-Ist-Validierung. Diese eigenen Lösungen sind keine Pflicht-Komponente, aber sie verkürzen die Phase-02-Aufwände in vielen Konstellationen messbar.

06 · Boutique-Größe mit persönlicher Verantwortung

Sie sprechen vom ersten Discovery-Gespräch bis zum Hypercare-Ende mit denselben praxiserprobten Beraterinnen und Beratern, die auch die Mapping-Sheets schreiben und den Cutover begleiten. Keine Account-Manager-Schicht, keine Übergabe an ein Offshore-Team. Bei Migrations-Projekten mit hartem Cutover-Termin ist diese Kontinuität nicht Nice-to-have — sondern Risiko-Reduzierung.

Migrations-Pakete

Drei Migrations-Pakete im Überblick.

Indikative Festpreis-Rahmen aus realen Projekten der letzten 24 Monate. Der konkrete Festpreis steht am Ende der Discovery-Phase, nicht vorher — eine seriöse Migrations-Kalkulation braucht ein dokumentiertes Source-System-Bild.

SMB · 10–30 Nutzer

Quick-Migration · ab 25.000 €

Für kleinere Vertriebs-Teams mit überschaubarem Source-System (Pipedrive, HubSpot, Excel, SugarCRM). Standard-Entitäten, wenige Custom-Felder, keine ERP-Integration im Migrations-Scope.

  • 8–12 Wochen Gesamt-Dauer
  • Festpreis-Migrations-Paket
  • Microsoft Data Migration Tool
  • 2 Test-Migrations-Durchläufe
  • Hypercare 4 Wochen
  • Standard-Schulung für 1 Key-User-Gruppe
SMB-Migration anfragen
Häufigstes Paket
Mittelstand · 30–150 Nutzer

Mittelstand-Migration · 60–180k €

Für mittelständische Organisationen mit mehreren Vertriebs-Teams, Service-Bereich und mindestens einer ERP-Integration. Salesforce, SugarCRM oder On-Premises Microsoft CRM als typische Source-Systeme.

  • 4–7 Monate Gesamt-Dauer
  • Festpreis pro Phase
  • ETL-Skripte und KingswaySoft
  • 2–3 Test-Migrations-Durchläufe
  • Hypercare 6 Wochen
  • Rollen-spezifische Schulungen
  • ERP-Integration im Scope
Mittelstand-Migration anfragen
Enterprise · 150+ Nutzer

Enterprise-Migration · ab 250k €

Für Konzerne und Holdings mit komplexem Source-System (SAP CRM, Hybris), Custom-Logic-Re-Build, mehreren Mandanten und Compliance-Auflagen aus Branchen-Spezifika.

  • 9–18 Monate Gesamt-Dauer
  • Festpreis-Rahmen pro Phase
  • Azure Data Factory + Custom-ETL
  • 3+ Test-Migrations-Durchläufe
  • Hypercare 8–12 Wochen
  • Mandanten-spezifische Schulungen
  • Multi-Mandant-Setup
  • DSGVO-Erweiterungs-Konzept
Enterprise-Migration anfragen

Trust-Signal

Sechs typische Migrations-Fehler im Mittelstand.

Was wir in über 20 Jahren CRM-Praxis immer wieder gesehen haben — und was Sie unabhängig vom gewählten Partner vermeiden sollten.

01 · Daten-Migration wird als reine IT-Task behandelt. Wer die Migration an die IT-Abteilung „abgibt" und sich um Fachlichkeit erst nach Cutover kümmert, bekommt ein technisch sauberes System mit fachlich unbrauchbaren Daten. Eine Migration ist mindestens zu 60 % eine Fachlichkeits-Aufgabe — Bereinigungs-Regeln, Nicht-Migrations-Entscheidungen, Mapping-Logik gehören in die Fach-Bereiche, nicht in eine Datenbank-Konsole.

02 · Vor-Bereinigung wird übersprungen. „Das räumen wir später auf" ist der teuerste Satz in jedem Migrations-Projekt. Was Sie nicht vor der Migration bereinigen, schleppen Sie als technische Schuld in das neue System — inklusive Berichts-Verzerrungen, Such-Performance-Problemen und Nutzer-Frust. Datenqualitäts-Investitionen vor dem Cutover zahlen sich im Hypercare-Aufwand mehrfach zurück.

03 · UAT-Phase wird zu kurz geplant. Eine User-Acceptance-Test-Phase von einer Woche reicht für keine ernsthafte Migration. Realistisch sind 3 bis 6 Wochen, mit zwei vollständigen Test-Migrations-Durchläufen. Die UAT-Phase ist der Moment, in dem fachliche Lücken sichtbar werden — sie zu komprimieren bedeutet, Probleme erst nach Go-Live zu finden, wenn sie zehnmal teurer zu beheben sind.

04 · Cutover-Window wird unterschätzt. Ein Cutover ist eine Choreographie aus 30 bis 80 dokumentierten Schritten. Wer „über das Wochenende" migrieren will, ohne ein stundenweises Run-Book, geht in einen vermeidbaren Krisen-Modus. Datenfreeze-Window, Rollen-Verantwortlichkeiten, Eskalations-Stufen und Roll-back-Trigger gehören schriftlich fixiert — eine Woche vor Go-Live, nicht im Moment des Problems.

05 · Lizenz-Übernahme wird falsch geplant. Source-System und Microsoft Dynamics 365 haben unterschiedliche Lizenz-Modelle. Wer eine 1:1-Übernahme der Nutzer-Anzahl rechnet, zahlt häufig 20–40 % zu viel. Vor dem Cutover sollte eine Lizenz-Optimierung stehen: Wer braucht eine Vollnutzer-Lizenz, wer reicht mit Team Member, wo passen Device-Lizenzen. Unser License Cost Calculator bildet diese Logik für Microsoft Dynamics 365 ab.

06 · Hypercare-Phase fehlt oder ist zu kurz. Mit dem Cutover ist die Migration nicht abgeschlossen — sie beginnt erst. Die ersten zwei Wochen nach Go-Live bringen einen Berg an Fragen, kleinen Anpassungen und Bedien-Korrekturen. Wer keine dedizierte Hypercare-Phase mit fester Tagesstruktur einplant, verliert die Nutzer im entscheidenden Moment. Eine Hypercare-Phase unter 4 Wochen ist für mittelständische Migrationen unrealistisch.

Häufige Fragen

Was Kunden vor einer Migration wissen wollen.

Was kostet eine Microsoft Dynamics 365 Migration?

Eine SMB-Quick-Migration für 10 bis 30 Nutzer mit einem überschaubaren Source-System (Pipedrive, HubSpot, Excel) liegt bei einem Festpreis ab 25.000 € netto. Eine mittelständische Migration für 30 bis 150 Nutzer aus Salesforce oder einem On-Premises-CRM bewegt sich zwischen 60.000 € und 180.000 €. Enterprise-Migrationen mit SAP-CRM-Hintergrund, mehreren Mandanten oder komplexer Custom-Logic starten bei 250.000 €. Den konkreten Festpreis kalkulieren wir nach der Discovery-Phase, nicht vorher.

Wie lange dauert eine Migration in Microsoft Dynamics 365?

Eine SMB-Quick-Migration dauert 8 bis 12 Wochen vom Discovery-Workshop bis zur abgeschlossenen Hypercare-Phase. Mittelständische Migrationen liegen bei 4 bis 7 Monaten. Enterprise-Migrationen aus SAP CRM oder Hybris mit Custom-Logic-Re-Build dauern 9 bis 18 Monate. Entscheidend für die Dauer ist nicht das Datenvolumen, sondern die Anzahl der Custom-Anpassungen im Source-System.

Welche Tools nutzen Sie für die Daten-Migration?

Für Standard-Entitäten das Microsoft Data Migration Tool und das KingswaySoft-SSIS-Toolkit. Für komplexe Mappings und Transformationen eigene ETL-Skripte in Azure Data Factory oder Python. Für Salesforce-Quellen den Salesforce Data Loader in Kombination mit der Power Platform Dataflows-Engine. Die Tool-Wahl treffen wir in der Discovery-Phase, nicht durch dogmatische Vorfestlegung.

Wie hoch ist das Risiko von Daten-Verlust bei einer Migration?

Bei unserer Methodik gegen Null — strukturell. Wir führen mindestens zwei vollständige Test-Migrationen in eine Sandbox-Umgebung durch, bevor der echte Cutover läuft. Jede Test-Migration wird mit einer Soll-Ist-Validierung auf Datensatz-Ebene abgeschlossen. Das Source-System bleibt während der Hypercare-Phase weiterhin lesend zugänglich. Daten-Verluste entstehen typischerweise durch bewusste Nicht-Migration (historische Lasten, abgesagte Opportunities älter als 5 Jahre) — die Sie vorab freigeben.

Wie wird die DSGVO bei einer CRM-Migration berücksichtigt?

Vor jeder Migration prüfen wir die DSGVO-Konformität entlang von drei Achsen: Welche personenbezogenen Daten dürfen überhaupt migriert werden (Lösch-Fristen, Einwilligungs-Stati), wo liegen die Daten während des Migrations-Prozesses (EU-Region, kein US-Transit) und wie sieht die Auftragsverarbeitung mit allen Migrations-Sub-Dienstleistern aus. Microsoft Dynamics 365 in der EU-Region und ein AV-Vertrag mit arades decken den Standard ab. Für besondere Kategorien (Health, Finanz) liefern wir ein erweitertes Compliance-Konzept.

Ist ein Roll-back möglich, wenn die Migration scheitert?

Ja. Jede unserer Migrationen plant einen Roll-back-Punkt: Das Source-System bleibt während der ersten zwei Wochen nach Go-Live im Read-Write-Modus eingefroren auf dem Stand des Cutover-Datums. Treten in dieser Phase blockierende Probleme auf, kehren wir kontrolliert zurück. Der Roll-back-Plan wird vor Go-Live schriftlich fixiert, inklusive Verantwortlichkeiten, Eskalations-Stufen und maximaler Entscheidungs-Zeit (typisch 48 Stunden).

Was passiert mit der Microsoft-CSP-Lizenz nach einer Migration?

Wenn Sie heute bei einem anderen Microsoft Partner Lizenzen beziehen, können Sie im Zuge der Migration zu arades als Microsoft CSP wechseln — oder beim heutigen Anbieter bleiben. Wir koppeln Migrations-Beratung nicht an einen CSP-Wechsel. Praktisch sinnvoll ist der Wechsel dann, wenn Sie eine engere Verzahnung zwischen Implementierung und Lizenz-Optimierung wollen. Details in der Themen-Page zu Microsoft Dynamics 365 Lizenzen, Preisen und Kosten.

Können bestehende Customization und Custom-Code migriert werden?

Teilweise — und das ist eine bewusste Architektur-Entscheidung. Für Microsoft-Dynamics-CRM-On-Premises-Bestände (2011, 2013, 2015, 2016) sind viele klassische Plug-ins, JavaScript-Anpassungen und Workflows direkt portierbar. Für Salesforce-Apex-Code oder SAP-CRM-ABAP-Logik gibt es keinen Lift-and-Shift — die Logik wird auf Microsoft Power Platform und Plug-ins neu aufgebaut. Wir kalkulieren den Re-Build-Aufwand pro Custom-Funktion getrennt und entscheiden gemeinsam, was wirklich migriert werden muss.

Was unterscheidet eine Migration von einer normalen Einführung?

Bei einer Migration gibt es ein laufendes Source-System mit echten Nutzern, echten Daten und echter Prozess-Logik — und einen harten Cutover-Termin. Bei einer Greenfield-Einführung beginnt die Konzeption auf einem leeren Blatt. Migrations-Projekte erfordern zusätzlich Datenfreeze-Planung, parallele Schulung während das Alt-System noch läuft, und eine Hypercare-Phase, in der zwei Welten kurzfristig nebeneinander existieren. Mehr zur regulären Einführung in der Themen-Page zur Microsoft Dynamics 365 Einführung.

Wer trägt die Verantwortung für die Datenqualität bei einer Migration?

Die fachliche Verantwortung für die Datenqualität bleibt beim Kunden — arades stellt die Werkzeuge, die Methodik und die Erfahrung, aber nicht den fachlichen Owner. Bewährt hat sich ein Daten-Steuerkreis aus Vertrieb, Service, IT und Geschäftsführung, der pro Entität bewusste Entscheidungen trifft: Was wird migriert, was bewusst nicht, welche Bereinigungs-Regeln gelten. Ohne diesen internen Daten-Owner scheitert jede Migration — unabhängig vom Werkzeug oder Partner.

Weiterführend

Was vor und nach der Migration zusammenhängt.

D365 Beratung →

Discovery, Strategie-Workshop und Architektur-Review als drei Formate vor der Migrations-Entscheidung. Modul-Wahl, Lizenz-Architektur und Roadmap — bevor das Geld in die falsche Richtung fließt.

D365 Implementierung →

Vom ersten Sprint bis Go-Live. Für Migrations-Projekte häufig die zweite Hälfte — nach Abschluss der Daten-Migration folgt der Implementierungs-Anteil für Prozess-Anpassungen und neue Funktionen.

D365 Einführung →

Drei Einführungs-Pakete (Quick-Start ab 60.000 €, Mittelstand 120.000–280.000 €, Plus ab 350.000 €), 4-Phasen-Modell und TCO-Transparenz mit drei Rechen-Beispielen — als Greenfield-Variante ohne Migrations-Komplexität.

D365 Lizenzen & Preise →

Vollnutzer-, Team-Member-, Device-Lizenzen und Add-ons. Vor jedem Migrations-Cutover sollte die Lizenz-Optimierung stehen — ein 1:1-Übernahme-Ansatz kostet typischerweise 20–40 % zu viel.

D365 ERP →

Microsoft ERP, Dynamics ERP, D365 ERP — Begriffsklärung nach der F&O-Aufteilung 2024. Business Central für KMU, Finance/SCM/Commerce/Project Operations für anspruchsvolle Mittelständler.

Application Care →

Nach Go-Live und Hypercare: planbarer Application-Care-Vertrag mit Monatspauschale, SLA-basiert. Releases, Hotfixes, Erweiterungen, Tenant-Hardening — kontinuierliche Begleitung statt nur Reaktion auf Ticket.

D365 Integration →

Sechs Integrations-Pattern (API-zu-API, iPaaS, ETL, Custom Connectors, Webhooks, Direct Database) und zehn typische Szenarien im Mittelstand. Migration und Integration laufen oft parallel — die Integrations-Schicht entscheidet darüber, wie sauber Bestandsdaten und neue Prozesse zusammenlaufen.

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