Microsoft Cloud · Microsoft Dynamics 365 · Lizenzberatung

Microsoft Dynamics 365 Lizenzen, Preise & Kosten — Ihr Lizenzierungspartner.

Als Microsoft Dynamics 365 Lizenzierungspartner geben wir Klarheit in einer der komplexesten Lizenz-Architekturen am Markt — Module, Base- und Attach-Lizenzen, Multi-User-Pakete, Power-Platform-Bezüge, Copilot Credits. Allein im Microsoft Dynamics 365 Licensing Guide vom Mai 2026 sind über 16 dokumentierte Änderungen seit Oktober 2025 verzeichnet. Wir zeigen, was Sie wirklich brauchen, was Microsoft Dynamics 365 kostet, wie der Microsoft Dynamics CRM Preis sich aus den einzelnen Modulen zusammensetzt — und wie Sie überflüssige Lizenzen vermeiden.

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20+ Jahre Microsoft-Lizenz-Praxis CSP Reseller Attach-Strategie beraten NCE-strategisch verhandelt

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Beispielrechnung: 50 User Customer Service Enterprise sparen über 12 Monate ca. 27.300 €. Eligibility: Enterprise + CSP-Channel. Quelle: microsoft.com — Stand Mai 2026.

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Dynamics-365-Module mit Preis-Range

Microsoft Dynamics 365 Preise — die Module im Überblick.

Dynamics 365 Preise sind kein einzelner Tarif, sondern eine Modul-Landschaft mit unterschiedlichen Pro-User-Preisen pro Modul und pro Tier. Hier die wichtigsten Module mit Preis-Range pro User/Monat zum Listenpreis.

Modul Tier Preis-Range pro User/Monat (Listenpreis)
Microsoft Dynamics 365 SalesProfessional56,30 €
Microsoft Dynamics 365 SalesEnterprise91,00 € (inkl. Copilot)
Microsoft Dynamics 365 SalesPremium130,00 € (inkl. 1.000 Copilot Credits)
Microsoft Dynamics 365 Customer ServiceProfessional43,30 €
Microsoft Dynamics 365 Customer ServiceEnterprise91,00 € (40 % Promo bis 30.06.2026: 54,60 €)
Microsoft Dynamics 365 Customer ServicePremium169,00 € (40 % Promo: 101,40 €)
Microsoft Dynamics 365 Contact CenterDigital + Voice95,30 € (40 % Promo: 57,18 €)
Microsoft Dynamics 365 Field ServiceStandard91,00 €
Microsoft Dynamics 365 Field ServiceContractor43,30 €
Microsoft Dynamics 365 Project OperationsCore / ERP-Integration117,00 €
Microsoft Dynamics 365 Customer InsightsStandard (Tenant)1.473,00 € / Tenant / Monat
Microsoft Dynamics 365 Customer Insights — JourneysAdd-on (mit qualifying App)866,50 € / Tenant / Monat
Microsoft Dynamics 365 FinanceStandard182,00 €
Microsoft Dynamics 365 Supply Chain ManagementStandard182,00 €
Microsoft Dynamics 365 Human ResourcesStandard117,00 €
Microsoft Dynamics 365 Business CentralEssentials69,30 €
Microsoft Dynamics 365 Business CentralPremium95,30 €

Listenpreise EUR/User/Monat, jährlich abgerechnet, netto — zur Orientierung. Attach-Lizenzen, Team-Member-Lizenzen und Multi-Modul-Pakete liegen teils deutlich darunter. Die genauen Microsoft-Dynamics-365-Kosten in Ihrem Paket berechnet der License Cost Calculator mit identifiziertem arades-Preis. Quelle: microsoft.com/de-de/dynamics-365/pricing — Stand Mai 2026 sowie Microsoft Dynamics 365 Licensing Guide, May 2026.

Stand der Preise: Microsoft passt Listenpreise regelmäßig an (Currency-Adjustments, NCE-Aktualisierungen, Plan-Restructurings). Die hier genannten Beträge sind Orientierungs-Werte aus Mai 2026. Aktuelle Preise inkl. arades-CSP-Konditionen abrufen Sie tagesaktuell im License Cost Calculator (licenses.arades.de) ↗.

Der wichtigste Optimierungs-Hebel

Base- und Attach-Lizenz-Logik — wo bei Multi-Modul-Setups das meiste Geld liegt.

Microsoft verlangt für jeden Nutzer, der mehrere Microsoft-Dynamics-365-Apps verwendet, dass die erste Lizenz die teuerste Variante ist — die sogenannte Base-Lizenz. Jede zusätzliche Dynamics-365-App für denselben Nutzer kann dann zum stark reduzierten Attach-Preis bezogen werden. Funktional sind Base- und Attach-Lizenzen identisch — sie schalten exakt dieselben Funktionen, denselben Funktionsumfang und dieselben Use-Rights frei. Der Unterschied liegt ausschließlich im Preis.

Allerdings gibt es einen technischen Punkt, den viele Lizenz-Beraterinnen und -Berater übersehen: Attach-Lizenzen erben die Plattform-Entitlements von der Base — sie bringen also keine eigene Dataverse-Kapazität, keinen eigenen File-Storage, keine eigene Log-Capacity mit. Wenn Sie eine Sales-Enterprise-Base haben (10 GB Dataverse pro Tenant + 250 MB pro Lizenz) und Customer Service Enterprise als Attach hinzubuchen, kommen keine zusätzlichen 250 MB dazu. Eine Ausnahme bildet Customer Insights als Attach: Hier bleibt das eigene Capacity-Entitlement bestehen.

Konkretes Rechenbeispiel — 30 User mit Microsoft Dynamics 365 Sales und Customer Service

Nehmen wir an, ein Vertriebsteam von 30 Personen braucht Microsoft Dynamics 365 Customer Service Enterprise (Standalone-Listenpreis 91 €/User/Monat) für Reklamations-Bearbeitung und zusätzlich Microsoft Dynamics 365 Sales Enterprise für die Pipeline-Arbeit.

  • Ohne Attach-Strategie: 30 × 91 € (Customer Service Enterprise) + 30 × 91 € (Sales Enterprise) = 5.460 €/Monat
  • Mit Attach-Strategie: 30 × 91 € (Customer Service Enterprise als Base) + 30 × ca. 19 € (Sales Enterprise als Attach) = 3.300 €/Monat
  • Einsparung pro Monat: ca. 2.160 € — entspricht ca. 25.900 €/Jahr oder ~79 % Rabatt auf die zweite Lizenz

Die strategische Konsequenz: Wer früh entscheidet, welche Microsoft-Dynamics-365-App als Base gesetzt wird, prägt die Kosten-Logik der gesamten Setup-Größe — und zwar dauerhaft. Wer das nicht beachtet und retroaktiv zwei Vollnutzer-Lizenzen auf eine Base/Attach-Konstellation umbaut, verliert pro Renewal-Zyklus signifikant. Quelle: Microsoft Dynamics 365 Licensing Guide, May 2026, Seiten 5–6.

Unterschätzter Spezialfall

Business Central Premium als Base — der einzige im Licensing Guide explizit benannte Multi-Modul-Hebel.

Microsoft hat im Licensing Guide vom Mai 2026 eine explizit dokumentierte Ausnahme verankert: Microsoft Dynamics 365 Business Central Premium (Listenpreis 95,30 €/User/Monat, jährliche Vertragslaufzeit) darf als Base-Lizenz herangezogen werden, an die Customer Service Enterprise, Field Service oder Sales Enterprise für nur ca. 19 €/User/Monat als Attach hängen kann — statt der Standalone-Vollpreise von 91 €/User/Monat.

Damit ist Business Central Premium die einzige nicht-Customer-Engagement-Lizenz im aktuellen Licensing Guide, die als Base für die Customer Engagement Apps qualifiziert. Das ist deshalb bemerkenswert, weil es dem klassischen Pattern „Customer Engagement als Base, ERP als Attach" widerspricht — Microsoft erkennt damit an, dass viele Mittelständler ihren Schwerpunkt im ERP haben und dann CRM-Module ergänzen wollen.

Wann diese Konstellation passt

Diese Spezial-Regel zahlt sich vor allem in mittelständischen Handels- und Produktions-Setups aus, in denen Business Central als ERP-Basis läuft und ein CRM-Modul ergänzt wird:

  • Mathematik für 25 Mitarbeitende: 25 × 95,30 € (Business Central Premium Base) + 25 × ca. 19 € (Customer Service Enterprise Attach) = ca. 2.858 €/Monat — gegenüber 25 × 95,30 € (Business Central Premium) + 25 × 91 € (Customer Service Enterprise standalone) = ca. 4.658 €/Monat
  • Ersparnis: ca. 1.800 €/Monat oder rund 21.600 €/Jahr
  • Voraussetzung: Vertragslaufzeit Annual oder länger (Microsoft nennt diese Regel nur für „yearly subscription")

Wichtig: Die Spezial-Regel funktioniert nur für die genannten drei Customer Engagement Apps — Customer Service Enterprise, Field Service, Sales Enterprise. Customer Insights, Project Operations oder die ERP-Apps Finance, Supply Chain Management, Commerce, Human Resources sind nicht attach-fähig auf Business-Central-Premium-Base. Quelle: Microsoft Dynamics 365 Licensing Guide, May 2026, Seite 6.

Drei Audience-Tiers

Drei Audience-Tiers — was sich preislich unterscheidet.

Microsoft unterscheidet bei Microsoft Dynamics 365 zwischen drei Audience-Gruppen. Wer als Bildungs­einrichtung oder als anerkannte Non-Profit-Organisation berechtigt ist, zahlt häufig weniger als die Hälfte des Commercial-Listenpreises — ein Hebel, der in der Standard-Beschaffung oft übersehen wird.

App Commercial Education Non-Profit
Microsoft Dynamics 365 Sales Enterprise91,00 €auf Anfrageca. 22 €
Microsoft Dynamics 365 Customer Service Enterprise91,00 €auf Anfrageca. 22 €
Microsoft Dynamics 365 Field Service91,00 €auf Anfragevergünstigt (Anfrage)
Power Apps (Per User)18,40 €vergünstigtgratis bis 10 User, danach ca. 2,30 €
Power Automate Premium13,80 €vergünstigtca. 3,40 €
Microsoft Dynamics 365 Business Central95,30 €auf Anfrageca. 30 €

Hebel Non-Profit: Verbände, Kammern, Stiftungen, gemeinnützige GmbHs und gemeinnützige Bildungs­einrichtungen fallen häufig unter Non-Profit. Voraussetzung ist die Anerkennung über das Microsoft Non-Profit Portal (verify.microsoft.com) — wir begleiten den Prozess im Rahmen der Lizenzberatung.

Hebel Education: Schulen, Hochschulen und akkreditierte Fortbildungs­träger erhalten dedizierte Education-SKUs mit Faculty- und Student-Pricing. Auf Anfrage über das Microsoft Education Portal.

Quelle: Microsoft Dynamics 365 Pricing pro Audience, microsoft.com/de-de/dynamics-365 — Stand Mai 2026.

Seit November 2025

1.000 Copilot Credits pro User/Monat in Premium-Lizenzen — was das wirtschaftlich wert ist.

Microsoft hat seit November 2025 die Premium-Tiers von Dynamics 365 mit einem inkludierten Copilot-Credits-Kontingent ausgestattet. Konkret betroffen sind Sales Premium, Customer Service Premium, Finance Premium und Supply Chain Management Premium — jede dieser Lizenzen enthält 1.000 Copilot Credits pro User und Monat.

Die Credits werden für den Verbrauch durch Microsoft-Dynamics-365-Agents (z. B. Sales Order Agent, Payables Agent, Customer Service Agent) sowie für selbst gebaute Copilot-Studio-Agents im Dynamics-365-Kontext eingesetzt. Wichtig: Die Credits werden tenant-weit angespart — bei 50 Premium-Usern stehen 50.000 Credits/Monat im Pool — und müssen aktiv den richtigen Power-Platform-Environments zugewiesen werden, sonst verfallen sie ungenutzt.

Nicht inkludiert sind Standard-, Professional- und Enterprise-Editionen — diese benötigen einen separaten Copilot-Credit-Pre-Purchase (mit bis zu 20 % Ersparnis im offiziellen Microsoft Pre-Purchase Plan) oder eine Pay-as-you-go-Konstellation. Wirtschaftlich gerechnet entsprechen 1.000 Credits — je nach Pre-Purchase-Rate — einem Wert von rund 190–290 € pro User/Monat. Damit kippt die Rechnung Premium-vs.-Enterprise schon bei moderater Agent-Nutzung: Ab etwa 4–5 Agent-Aktionen pro Tag und User rentiert sich der Premium-Aufpreis gegenüber Enterprise + separatem Credit-Kauf.

Der Praxis-Hinweis: Wer eine ernsthafte Agent-Strategie fährt — etwa einen Agent für die qualifizierte Lead-Vorklassifizierung oder einen Service-Agent für Standard-Anfragen — sollte die Premium-Lizenz nicht als Luxus, sondern als gut kalkuliertes Bundle verstehen. Wer nur gelegentlich Copilot in der Sidebar nutzt, ist mit Enterprise oder Professional weiterhin günstiger. Quelle: Microsoft Dynamics 365 Licensing Guide, May 2026, Seiten 33 und 41.

Der häufigste Lizenz-Verstoß im Mittelstand

Team Members — wo die günstigste Lizenz zur teuersten Audit-Falle wird.

Die Team-Members-Lizenz ist die günstigste Microsoft-Dynamics-365-Option und entsprechend beliebt. Sie erlaubt Lese-Zugang zu allen Dynamics-365-Daten und eine eng begrenzte Liste schreibender Aktionen:

  • CRUD auf Contacts, Activities und Notes
  • Pflege eigener Mitarbeiterdaten
  • Erfassung von Time und Expense (eigenen Eintragungen)
  • Genehmigung eigener Approvals (z. B. Spesenabrechnungen, Urlaubsanträge)
  • Maximal 15 zusätzliche Custom Tables über den gesamten Tenant — nicht pro App

Was Team Members nicht dürfen — und worüber Microsoft im Audit-Fall sehr genau hinschaut: Sales-Opportunities anlegen oder ändern, Cases im Customer Service bearbeiten, Field-Service-Aufträge anlegen oder ändern, Custom-Apps mit eigener Geschäftslogik nutzen, Workflows als Initiator anstoßen.

Der typische Verstoß

Wir sehen das Muster regelmäßig in unseren Lizenz-Audits: Mitarbeitende mit echten Power-User-Aufgaben (Auftragserfassung im CRM, Reklamations-Bearbeitung, Vertriebs-Pipeline) werden mit Team-Members-Lizenzen ausgestattet, „weil das billiger ist". Im Tagesgeschäft funktioniert das technisch — Microsoft setzt die Use-Rights nicht hart durch. Im Lizenz-Audit aber wird die tatsächliche Nutzung anhand von Audit-Logs abgeglichen, und die Nachzahlung fällt rückwirkend für die gesamte Vertragslaufzeit an, plus Strafe.

Die Lösung: Ein strukturiertes Lizenz-Audit, das die tatsächliche Nutzung pro User auswertet und die Lizenz-Klassen optimiert. Wer mehr als gelegentlich Sales-Opportunities oder Cases bearbeitet, gehört auf eine Vollnutzer-Lizenz — Microsoft Dynamics 365 Sales Professional (56,30 €) oder Customer Service Professional (43,30 €) ist immer noch deutlich günstiger als die Audit-Nachzahlung. Quelle: Microsoft Dynamics 365 Licensing Guide, May 2026, Seiten 42–43, Appendix D.

Seit Februar 2026

Model Context Protocol (MCP) — die neue AI-Lizenz-Dimension.

Mit dem Model Context Protocol (MCP) hat Microsoft seit Februar 2026 ein standardisiertes Protokoll in Dynamics 365 verfügbar gemacht, das es AI-Agents erlaubt, in natürlicher Sprache auf Enterprise-Daten zuzugreifen. MCP ist branchenoffen — es ist nicht Microsoft-proprietär — aber Microsoft hat MCP tief in Dynamics 365, Microsoft 365 Copilot und Copilot Studio integriert.

Die Lizenz-Logik ist dabei durchaus differenziert:

  • MCP innerhalb von Copilot Studio: Keine zusätzlichen Charges. Wer in Copilot Studio einen Agent baut, der per MCP auf Dynamics-365-Daten zugreift, zahlt die regulären Copilot-Studio-Credits — keinen Aufschlag.
  • MCP außerhalb von Copilot Studio (z. B. eigene AI-Agents auf Anthropic Claude oder OpenAI): Hier braucht es eine MCP-fähige Lizenz, die den Zugriff auf Dynamics-365-Daten freischaltet.
  • Premium-Lizenzen: Schalten MCP-Zugang zu eigenen Dynamics-365-Daten frei — also Sales Premium gibt MCP-Zugang zu allen Sales-Daten, Customer Service Premium zu allen CS-Daten usw.
  • Microsoft 365 Copilot USL: Schaltet zusätzlich den MCP-Zugang zu Non-Dynamics-365-Daten frei — also SharePoint, OneDrive, Outlook, Teams, OneNote.

Strategisch heißt das: Wer eine ernsthafte AI-Agent-Strategie fährt, in der eigene Modelle (Anthropic Claude, OpenAI direkt, lokale LLMs) auf Dynamics-365-Daten zugreifen, sollte die Premium-Lizenz nicht nur wegen der 1.000 Copilot Credits, sondern auch wegen des MCP-Zugangs einkalkulieren. Die Premium-Lizenz wird durch die MCP-Inklusion noch attraktiver — und Enterprise/Standard-Tiers werden für AI-getriebene Workflows entsprechend weniger attraktiv. Quelle: Microsoft Dynamics 365 Licensing Guide, May 2026, Seiten 41–42.

Was unsere Microsoft Dynamics 365 Lizenzberatung leistet

Vier Disziplinen, in denen die D365-Lizenzberatung den Unterschied macht.

01

Modul-Auswahl

Welche Microsoft-Dynamics-365-Module wirklich gebraucht werden — Sales, Customer Service, Field Service, Project Operations, Customer Insights Journeys und (nachrangig, je nach ERP-Bedarf) Business Central. Wir hören zu, was Sie tatsächlich machen wollen, und empfehlen die kleinste Modul-Kombination, die Ihre Anforderungen abdeckt. Statt „kauft alles, dann ist es bestimmt drin".

02

Attach-Lizenzen-Strategie

Sparen durch das richtige „erste" Modul. Wenn Sie Sales Enterprise als erstes Modul kaufen, bekommen Sie zusätzliche Module (Customer Service, Field Service) als Attach-Lizenz zum reduzierten Preis. Welches Modul als „erstes" gewählt wird, hat strukturelle Auswirkungen auf die Microsoft-Dynamics-365-Kosten der gesamten Setup-Größe.

03

Power-Platform-Verzahnung

Wann eigene Power-Apps-Lizenzen nötig sind, wann sie in Dynamics 365 enthalten sind. Welche Custom-Connector-Logik die D365-Lizenz noch abdeckt, wo separate Lizenzen anfallen. Power Automate-Premium-Connectors, AI-Builder, Dataverse-Storage — alles Bereiche, in denen Microsoft-Dynamics-365-Lizenzen schnell unterlizenziert sind, ohne dass es im Tagesgeschäft auffällt.

04

CSP-Beschaffung über arades

Direktes Reseller-Modell mit arades als Microsoft CSP Reseller. NCE-Strategie für die richtigen Vertragslaufzeiten (Monthly für volatile Bedarfe, Annual für Stabiles, Triennial für Massen-Lizenzen mit Rabatt). Monatliche Abrechnung, persönlicher Ansprechpartner, integrierte Lizenzberatung.

Typische Lizenz-Fallstricke

Vier Fallen, die wir bei Dynamics-365-Lizenz-Audits regelmäßig sehen.

„Doppellizenzierung" durch Customer Service + Sales bei selber Person

Wer mehrere Dynamics-365-Module für die gleiche Person braucht, sollte mit Attach-Lizenzen arbeiten — nicht mit zwei Vollnutzer-Lizenzen. Häufig gewachsene Setups haben hier strukturell hohe Mehrkosten, weil das Attach-Konzept nicht von Anfang an genutzt wurde.

Attach-Lizenz-Logik nicht ausgenutzt

Welches Modul als „erstes" lizenziert wird, hat direkten Einfluss auf die Gesamt-Microsoft-Dynamics-365-Kosten — weil weitere Module als Attach billiger werden. Wer das nicht beachtet, lizenziert strukturell teurer.

Team-Member-Lizenz für Power-User

Die Microsoft-Dynamics-365-Team-Member-Lizenz ist günstig und für eingeschränkte Nutzer gedacht. Wer Team-Member-Lizenzen für Vollnutzer-Tätigkeiten verwendet, verstößt potenziell gegen die Lizenz-Bedingungen — was im Audit-Fall teuer werden kann. Microsoft hat die Use-Rights für Team-Member in den letzten Jahren mehrfach präzisiert.

Customer Insights ohne benötigtes Foundation-Modul

Customer Insights wird häufig zusätzlich zur D365-Foundation lizenziert — und Microsoft hat hier mehrfach die Lizenz-Voraussetzungen geändert. Was vor zwei Jahren standalone funktionierte, braucht heute eine D365-Foundation-Lizenz (Sales, Customer Service o. ä.) als Voraussetzung.

Power-Platform-Bezüge

Wo Microsoft Dynamics 365 endet — und Power-Platform-Lizenzen beginnen.

Microsoft hat Microsoft Dynamics 365 und die Power Platform technisch verschmolzen — beide laufen auf Dataverse, beide nutzen Model-Driven Apps. Das ist eine Stärke der Plattform und gleichzeitig eine Lizenz-Falle, wenn man nicht aufpasst.

Welche D365-Module bringen Power-Platform-Lizenzen mit: Dynamics-365-Lizenzen umfassen typischerweise „Power Apps for Dynamics 365" und „Power Automate for Dynamics 365" — also Power-Platform-Nutzung im Kontext der jeweiligen D365-App. Solange die Custom-Apps oder Flows die gleichen D365-Tabellen nutzen, ist die Lizenz abgedeckt.

Wann separate Power-Apps-Lizenzen nötig sind: Sobald Sie Apps oder Flows bauen, die Custom-Tabellen außerhalb des D365-Scope verwenden, oder Premium-Connectors nutzen (HTTP-Connector, Custom-Connectors zu Drittsystemen), brauchen die jeweiligen Nutzer separate Power-Apps- oder Power-Automate-Lizenzen. Die Abgrenzung ist nicht trivial — und gerade hier sehen wir in Audits regelmäßig Unterlizenzierung.

Pro-User vs. Per-App-Lizenzierung: Power Apps gibt es als Pro-User-Lizenz (Nutzer kann beliebig viele Apps nutzen) und als Per-App-Lizenz (Nutzer ist auf eine bestimmte App beschränkt). Welches Modell günstiger ist, hängt davon ab, wie viele Apps pro Nutzer sinnvoll sind. Für 1–2 Apps pro Nutzer ist Per-App häufig günstiger, ab 3+ Apps lohnt sich Pro-User.

Selbstbedienung mit dem License Cost Calculator

Microsoft-Dynamics-365-Vorab-Kalkulation kostenfrei online.

Microsoft Dynamics 365 Preise im Browser

Stellen Sie Ihr Microsoft-Dynamics-365-Paket im License Cost Calculator zusammen — Modul aussuchen, Tier wählen, Mengen eingeben. Listenpreis und arades-Preis erscheinen sofort nebeneinander, mit identifiziertem CSP-Rabatt. Attach-Lizenz-Empfehlungen werden im Tool sichtbar gemacht.

Excel-Export gegen Kontaktdaten

Wer das Ergebnis offline weiterverarbeiten will, fordert den Excel-Export an. Der Export enthält das gesamte Microsoft-Dynamics-365-Lizenz-Paket mit Kosten-Sheet plus pro Modul ein Sheet mit allen Features und Services — perfekt für Beschaffungs-Freigabe und Audit-Vorbereitung.

Mehr zum License Cost Calculator

Wann eine Beratung sich lohnt

Vier Auslöser, bei denen die Microsoft-Dynamics-365-Lizenzberatung Geld spart.

Sie planen Dynamics-365-Einführung mit > 25 Lizenzen

Bei einer ersten Einführung mit 25+ Lizenzen lohnt sich strukturierte Beratung — weil schon kleine Modul-Wahl-Entscheidungen sich über die Vertragslaufzeit signifikant auswirken. Welches Modul als „erstes" lizenziert wird, prägt die gesamte Kosten-Logik.

Sie nutzen Dynamics-365 schon, aber unklar welche Lizenzen genau

Über Jahre gewachsene Setups haben oft eine intransparente Lizenz-Landschaft — verschiedene Module, doppellizenzierte Nutzer, ungenutzte Premium-Funktionen. Eine Lizenzanalyse mit klarer Empfehlungs-Liste schafft Transparenz und meist auch Optimierung.

Microsoft NCE-Renewal steht an (innerhalb 6 Monaten)

Das Renewal-Fenster ist die strategische Stelle, an der Sie Microsoft-Dynamics-365-Lizenzen optimieren können — Modul-Wechsel, Tier-Wechsel, Vertragslaufzeit, Attach-Strategie. 6 Monate vorher beginnen wir die Vorbereitung, damit das Renewal bewusst und nicht im Auto-Renew passiert.

Sie evaluieren Dynamics 365 vs. Salesforce/HubSpot

Wer zwischen Microsoft Dynamics 365 und alternativen CRM/ERP-Plattformen evaluiert, braucht belastbare Kosten-Vergleiche — über 3 oder 5 Jahre, mit allen Modul- und User-Kombinationen. Wir liefern die D365-Seite belastbar; die andere Plattform-Seite gehen wir herstellerneutral mit Ihnen durch.

Microsoft Dynamics 365 Rabatte — wo Sie strukturell Geld sparen.

Dynamics 365 Rabatte sind nicht einheitlich, aber in der Summe substanziell:

Wir prüfen alle Rabatt-Hebel in der Lizenz-Analyse — kein versteckter Aufpreis.

Dynamics 365 Contact Center — Voice- und Digital-Channel-Lizenzierung

Contact Center Add-on zu Customer Service — getrennt nach Voice und Digital.

Microsoft Dynamics 365 Contact Center bringt die omnichannel-fähige Service-Center-Funktion auf die Customer-Service-Plattform. Lizenz-Voraussetzung ist eine Customer-Service-Enterprise-Lizenz als Base — Contact Center kommt als Add-on dazu, getrennt nach Voice- und Digital-Kanal.

SKU Was enthalten Preis-Range Listenpreis
Customer Service Enterprise (Base)Case-Management, SLA, Knowledge Base, Routing — die Plattform-Voraussetzung91,00 € / User / Monat
Contact Center Digital Channel (Add-on)Chat, Messaging, Social Channels (WhatsApp, Facebook, Instagram), E-Mail-Routing, Bot-Integrationca. 70 € / User / Monat
Contact Center Voice Channel (Add-on)Inbound/Outbound Voice (PSTN inkl.), IVR, Call-Routing, Voice-Transcriptionca. 75 € / User / Monat
Contact Center Digital + Voice (Bundle)Beide Kanäle in einer SKU — günstiger als Einzel-Addition95,30 € / User / Monat (40 % Promo bis 30.06.2026: 57,18 €)

Listenpreise zur Orientierung — Stand Mai 2026. Bundles können günstiger sein als die rechnerische Summe von Voice + Digital. Quelle: microsoft.com/de-de/dynamics-365/products/contact-center — Stand Mai 2026.

Wann welche Kombination sinnvoll ist

Nur Digital — Online-Service, Self-Service-Bots

Wer kein eigenes Voice-Team betreibt, sondern Service primär über Chat, WhatsApp, E-Mail und Social abwickelt, fährt mit Customer Service Enterprise + Digital Channel — Voice bleibt außen vor.

Nur Voice — klassisches Call-Center

Reine Voice-Center mit IVR-Routing und Inbound-Hotline brauchen Customer Service Enterprise + Voice Channel. Digital lässt sich später nachrüsten.

Omnichannel — Voice plus Digital

Wer Voice und Digital in einer Agent-Konsole zusammenführen will (eine Queue, ein KPI-Dashboard, ein Agenten-Profil pro Kanal), nutzt das Bundle. Hier liegt im Promo-Zeitraum der größte Hebel.

Copilot-Agents im Service

Customer Service Premium oder das Contact-Center-Bundle inkludieren Copilot-Credits für Agent-Routinen (Summarization, Knowledge-Vorschläge, automatisches Case-Routing). Was darüber hinaus geht, kommt aus dem Premium-Credit-Pool.

Tiefer in die Funktions-Logik steigen wir auf der Dynamics 365 Contact Center-Hub-Seite ein — dort sehen Sie auch typische Architektur-Setups und welche arades-Beratungsleistungen für ein Contact-Center-Rollout gebraucht werden.

Häufige Fragen

Was Mittelständler vor der Microsoft-Dynamics-365-Beratung wissen wollen.

Was kostet Microsoft Dynamics 365 Sales für ein 20-Personen-Vertriebsteam?

Microsoft Dynamics 365 Sales Professional liegt zum Listenpreis bei 56,30 € pro Nutzer und Monat, Microsoft Dynamics 365 Sales Enterprise bei 91,00 € (inkl. Copilot). Für 20 Vertriebs-Nutzer macht das rund 1.126 € (Professional) bis 1.820 € (Enterprise) pro Monat zum Listenpreis. Beim arades-Preis als CSP Reseller liegt der Wert mit identifiziertem Rabatt darunter — sichtbar im License Cost Calculator. Quelle: microsoft.com/de-de/dynamics-365/products/sales/pricing — Stand Mai 2026.

Was sind Attach-Lizenzen?

Wer bereits ein Microsoft-Dynamics-365-Modul lizenziert hat (z. B. Sales Enterprise), kann zusätzliche Module für die gleichen Nutzer zum stark reduzierten Attach-Preis hinzufügen. Beispiel: Customer Service Enterprise als Attach kostet weniger als die volle Erstlizenz. Die Logik: Microsoft belohnt Multi-Modul-Nutzung. Wer das nicht ausnutzt, zahlt Vollpreise für jede zusätzliche Lizenz.

Wie viel günstiger sind Dynamics 365-Lizenzen mit der Microsoft-CSP-Variante?

Als Microsoft CSP Reseller geben wir den identifizierbaren CSP-Rabatt an Sie weiter — sichtbar im License Cost Calculator als Differenz zwischen Listenpreis und arades-Preis. Hinzu kommen monatliche Abrechnung, integrierte Lizenzberatung und ein direkter Ansprechpartner — Vorteile, die beim direkten Microsoft-Bezug oder bei großen anonymen Resellern fehlen.

Brauche ich für Power Apps separate Lizenzen, wenn ich schon Dynamics 365 habe?

Es kommt darauf an, was die Power-Apps innerhalb von Dynamics 365 tun. Solange Power Apps die gleichen Microsoft-Dataverse-Tabellen nutzen wie Ihr Dynamics-365-Modul (Sales, Customer Service usw.) und im Kontext dieses Moduls bleiben, sind sie über die D365-Lizenz abgedeckt. Sobald Power Apps Custom-Tabellen oder Connectors außerhalb des Dynamics-365-Scope verwenden, brauchen die Nutzer separate Power-Apps-Lizenzen — Pro-User oder Per-App. Diese Abgrenzung ist eine der häufigsten Fehlerquellen in Dynamics-365-Lizenz-Audits.

Was unterscheidet Sales Professional von Sales Enterprise?

Sales Professional deckt die klassische Pipeline-Logik ab — Leads, Opportunities, Konten, Kontakte, Aktivitäten, Forecasting in Grundform. Sales Enterprise ergänzt das um erweitertes Forecasting, Sales-Insights, Predictive-Lead-Scoring, Relationship Analytics, Custom-Apps auf der Plattform und tieferer Power-Platform-Integration. Wer einen klassischen B2B-Vertrieb im Mittelstand abbildet, kommt oft mit Professional aus — für KI-gestützte Sales-Operations und komplexere Reporting-Anforderungen ist Enterprise die richtige Wahl.

Wie funktioniert die Microsoft NCE-Stornierungsfrist bei Dynamics-365-Lizenzen?

Die NCE-Bedingungen gelten für Dynamics-365-Lizenzen genauso wie für Microsoft 365. Nach Vertragsabschluss haben Sie 7 Kalendertage Zeit, eine Lizenz zu stornieren oder zu reduzieren. Danach läuft sie für die gewählte Vertragslaufzeit (Monthly, Annual, Triennial) weiter. Bei Microsoft Dynamics 365 wirkt sich das besonders deutlich aus, weil die Pro-User-Preise höher sind als bei M365 — Fehlentscheidungen werden schneller teuer.

Macht Business Central oder Finance Sinn für mein Unternehmen?

Business Central ist Microsofts SMB-ERP für 10 bis ca. 500 Mitarbeitende — Buchhaltung, Lager, Einkauf, Verkauf, Produktion, projektbasierte Abrechnung. Finance ist Teil der ehemaligen F&O-Welt und richtet sich an größere Mittelständler und Konzerne mit komplexer Finanzwirtschaft, internationaler Konsolidierung und tieferer Compliance-Anforderung. Wir liefern Business Central — bei Finance verweisen wir an spezialisierte F&O-Partner aus unserem Netzwerk und beraten Sie unabhängig davon, welche Welt zu Ihnen passt.

Was ist der Unterschied zwischen Base und Attach Lizenzen bei Microsoft Dynamics 365?

Microsoft verlangt für jeden Nutzer mit mehreren Microsoft-Dynamics-365-Apps, dass die erste Lizenz die teuerste Variante ist (Base-Lizenz). Jede zusätzliche App für denselben Nutzer kann zum Attach-Preis bezogen werden — funktional identisch zur Base, aber typisch 75–80 % günstiger. Beispiel: Microsoft Dynamics 365 Customer Service Enterprise als Base (91 €/User/Monat) plus Microsoft Dynamics 365 Sales Enterprise als Attach (ca. 19 €/User/Monat) statt zweimal 91 €. Wichtig: Attach-Lizenzen erben die Plattform-Entitlements (Dataverse, Storage) von der Base und bringen keine eigene Kapazität mit. Eine Ausnahme bildet Customer Insights als Attach, das eigene Capacity-Entitlements behält. Quelle: Microsoft Dynamics 365 Licensing Guide, May 2026.

Wie funktioniert die Business Central Premium 20-€-Attach-Regel?

Microsoft erlaubt im Licensing Guide May 2026 explizit: Microsoft Dynamics 365 Business Central Premium (95,30 €/User/Monat, jährlich) darf als Base-Lizenz dienen, an die Customer Service Enterprise, Field Service oder Sales Enterprise für ca. 19 €/User/Monat als Attach hängen kann — statt der Standalone-Vollpreise von 91 €/User/Monat. Business Central Premium ist die einzige nicht-Customer-Engagement-Lizenz, die als Base für Customer Engagement Apps qualifiziert. Voraussetzung: Annual oder längere Vertragslaufzeit. Die Spezial-Regel gilt nur für die genannten drei Customer Engagement Apps — Customer Insights, Project Operations oder die ERP-Apps sind nicht attach-fähig auf Business-Central-Premium-Base.

Welche Lizenzen enthalten 1.000 Copilot Credits pro User/Monat?

Seit November 2025 enthalten die Premium-Tiers folgender Microsoft-Dynamics-365-Lizenzen jeweils 1.000 Copilot Credits pro User/Monat: Sales Premium, Customer Service Premium, Finance Premium und Supply Chain Management Premium. Die Credits werden tenant-weit angespart und müssen aktiv den richtigen Power-Platform-Environments zugewiesen werden. Standard-, Professional- und Enterprise-Editionen benötigen einen separaten Copilot-Credit-Pre-Purchase (mit bis zu 20 % Ersparnis im offiziellen Microsoft Pre-Purchase Plan). Wirtschaftlich entsprechen 1.000 Credits ca. 190–290 € Wert pro Monat — ab 4–5 Agent-Aktionen täglich pro User rentiert sich Premium gegenüber Enterprise + separatem Credit-Kauf.

Wie funktioniert die NCE-Lizenzierung (New Commerce Experience) bei Microsoft Dynamics 365?

Die Microsoft New Commerce Experience (NCE) ist seit 2022 das verbindliche Lizenz-Modell für alle Dynamics-365-CSP-Bezüge. Sie wählen pro Lizenz-SKU eine Vertragslaufzeit — Monthly (rund 20 % teurer als Annual), Annual (12 Monate) oder Triennial (36 Monate, bis zu 5 % Zusatzrabatt). Nach Vertragsabschluss haben Sie 7 Kalendertage Stornierungsfenster, danach ist die Bestellung für die gesamte Laufzeit bindend — keine Reduktion, keine vorzeitige Kündigung. Lizenzen können während der Laufzeit nur erhöht, nicht reduziert werden. Die NCE-Strategie ist deshalb eine der wichtigsten Vorab-Entscheidungen — wir empfehlen meist eine Mischung aus Annual für die Stammbelegschaft und Monthly für Projekt- oder Saison-User.

Was kostet Dynamics 365 Contact Center als Add-on?

Microsoft Dynamics 365 Contact Center steht als eigenständige Lizenz (Standalone) und als Add-on zu Customer Service Enterprise zur Verfügung. Der Listenpreis liegt zum Stand Mai 2026 bei rund 105 € pro User und Monat für die Standalone-Variante und bei ca. 70 € als Add-on auf eine bestehende Customer-Service-Enterprise-Lizenz. Enthalten sind Voice, Digital-Channels (Chat, SMS, WhatsApp, Social), KI-gestütztes Routing, Conversation Intelligence und Copilot-Funktionen für Agents. Telefonie-Minuten werden separat über Microsoft-Calling-Plans oder eigenes SBC abgerechnet. Wer schon Sales Enterprise oder Customer Service Enterprise im Tenant hat, kann Contact Center auch über die Attach-Logik günstiger hinzubuchen.

Kann ich Dynamics 365 monatlich oder nur jährlich buchen?

Beides ist möglich — Microsoft bietet Dynamics 365 unter NCE in drei Laufzeit-Varianten an: Monthly (monatliche Bindung, ca. 20 % Aufpreis gegenüber Annual), Annual (12-Monats-Vertrag) und Triennial (36 Monate mit bis zu 5 % Zusatzrabatt). Monatlich gebuchte Lizenzen können Sie zum Ende jedes Monats kündigen oder reduzieren — sinnvoll für Projektmitarbeiter, befristete Verträge oder Test-Phasen. Annual und Triennial laufen verbindlich über die volle Laufzeit; eine Reduktion ist nicht möglich. Als Microsoft CSP Reseller können wir innerhalb desselben Tenants beide Laufzeit-Modelle mischen — Annual für die stabile Stammbelegschaft, Monthly für volatile User-Gruppen.

30 Min · Lizenzberatungs-Erstgespräch

Bringen Sie Ihre Microsoft-Dynamics-365-Lizenz-Landschaft mit.

30 Minuten kostenlose Lizenzberatung. Wir hören zu, ordnen ein, geben Ihnen eine Größenordnung der Optimierungs-Hebel — Attach-Strategie, Modul-Mix, Power-Platform-Bezüge, NCE-Strategie. Und sagen offen, ob ein zweiter Termin sinnvoll ist oder ob Sie auch mit dem License Cost Calculator allein weiterkommen.

Begleitende Dienstleistungen

Was typischerweise mit dieser Engineering-Leistung zusammenläuft.

Engineering-Projekte stehen selten allein — Lizenz-Logik, Architektur-Klärung, Quality-Gates, Wissens-Transfer und Folge-Betrieb laufen meistens parallel. Hier die häufigsten Begleitleistungen, die wir in Discovery-Spike, Sprint-Festpreis oder Application-Care-Verträgen zubuchen.

Vorab · Architektur

Beratung & Architektur

Bevor implementiert wird: Tenant-Struktur, Datenmodell, Sicherheitskonzept, Integration-Mapping. Ergebnis ist ein Architektur-Dokument, mit dem jedes Engineering-Team weiterarbeiten kann — auch ein anderes als wir.

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Vorab · CSP

Lizenzberatung & CSP

Welche Lizenz-Bundles für welche User, welche Add-on-SKUs notwendig sind, wo Sie über- oder unterlizenziert sind. Als Microsoft Lizenzierungspartner bezogen — mit der Option, CSP nur als Kontrolle ohne Margenmaximierung zu nutzen.

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Während · Quality-Gate

Project Assurance

Unabhängige Zweit-Meinung während eines laufenden Implementations-Projekts — egal ob wir es selbst durchführen oder ein anderer Partner. CMMI-basierte Quality-Gates, Risk-Reviews, Festpreis pro Gate.

Während · Adoption

Schulungen & Lernprogramm

Nicht der klassische 2-Tage-Workshop, der nach einer Woche vergessen ist — sondern ein dynamisches Lernprogramm über 4–6 Wochen mit Erstschulung, Anwendungsphasen und Aufbau-Sessions. Schulungs-Matrix für Rollen und Themen.

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Danach · Betrieb

Application Care

Nach Go-Live: planbarer Application-Care-Vertrag mit Monatspauschale, SLA-basiert. Inklusive Releases, Hotfixes, Erweiterungen, Tenant-Hardening — und kontinuierlicher Begleitung statt nur Reaktion auf Ticket.

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Danach · Wissen

Knowledge Recovery

Wenn die ursprünglichen Entwickler weg sind, der Vorgänger-Partner nicht mehr greifbar oder die Dokumentation veraltet — Reverse Engineering der bestehenden Lösung mit dokumentiertem Ergebnis: Code-Map, Datenmodell, Customization-Inventar.

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